Wie Sie in 5 Schritten smart die beste Altersvorsorge finden?

beste Altersvorsorge
Wie Sie die beste Altersvorsorge in 5 Schritten finden

Verlassen Sie sich nur auf Ihre gesetzliche Altervorsorge, gehen Sie ein beinahe tödliches Finanzrisiko ein.

Schon seit langem pfeifen es die Spatzen von den Dächern:

Die gesetzliche Rente reicht bei weitem nicht mehr aus, um auch im Alter Ihren gewohnten Lebensstandard zu halten.

Sorgen Sie beizeiten für Ihr Alter vor, damit Sie weder auf Ihre Kinder, noch auf das Sozialamt angewiesen sind oder Pfandflaschen sammeln müssen.

Von mir erfahren Sie,

  • welche Altersvorsorge es in Deutschland gibt.
  • warum eine private Altersvorsorge sinnvoll ist.
  • wie Sie in 5 Schritten für sich die beste Altersvorsorge finden.

Demografischer Wandel – wie er Ihre gesetzliche Altersversorgung gnadenlos killt

Der demografische Wandel ist der schleichende Tod Ihrer gesetzlichen Altersversorgung. Das Niveau der gesetzlichen Altersvorsorge sinkt allmählich in den Keller.

Warum ist das so?

Zum einen wird die Rente umlagefinanziert, d. h. aus den Einzahlungen der Aktiven gestemmt.

Zum anderen finanzieren immer weniger Aktive immer mehr Rentner. In den nächsten Jahren gehen mehr und mehr Leute in den Ruhestand. Aufgrund der geburtenschwachen Jahrgänge zahlen weniger Aktive  in die gesetzliche Rentenversicherung ein.

Gehen Sie von einem aus:

Sie brauchen im Alter für Ihren gewohnten Lebensstandard auf jeden Fall bis zu 70 % Ihres letzten Einkommens.

Macht die gesetzliche Rente derzeit die Hälfte des letzten Einkommens aus, so sind es 2035 voraussichtlich nur noch schlappe 40 %.

Zu wenig zum Leben, zu viel zum Sterben.

Da tut sich eine gewaltige Einkommenslücke auf.

Liegt Ihr Alterseinkommen unter 60 % des mittleren Einkommens der Gesamtbevölkerung, sind Sie akut armutsgefährdet.

Selbst als Durchschnittsverdiener haben Sie schon das Risiko, dass Ihre Rente nicht reichen wird.

Werden Sie rechtzeitig aktiv!

 

Welche Altersvorsorge gibt es in Deutschland überhaupt?

In Deutschland gibt es 3 Säulen der Altersvorsorge.

  • Säule 1:

Basisvorsorge in Form der gesetzlichen Rentenversicherung und berufsständischen Versorgungswerke.

  • Säule 2:

Staatlich geförderte private Vorsorge durch betriebliche Altersvorsorge, Riester-Rente und Rürup-Rente

  • Säule 3:

Private Vorsorge ohne staatlichen Rückenwind mit privaten Lebens- oder Rentenversicherungen sowie Fondssparplänen.

 

Man unterscheidet in Deutschland bei der Alterssicherung zwischen der kapitalgedeckten Altersvorsorge und dem Umlageverfahren.

 

Beim Kapitaldeckungsverfahren wird für jeden Sparer ein Kapitalstock gebildet.

Er wird  am Kapitalmarkt angelegt  und aus dem kommt später seine Rente.

Jeder spart für sich selbst und finanziert keine Luschen mit. Dadurch gibt es mehr Rente.

Auf diesem Verfahren bauen die berufsständischen Versorgungswerke, die betriebliche Altersvorsorge, die Riester-Rente oder die privaten Rentenversicherungen auf.

 

Beim Umlageverfahren gibt es nur einen Geldtopf, in dem alle einzahlen und aus dem für alle Renten bezahlt werden.

Hier sparen alle für alle und finanzieren auch die Luschen mit.

Das ist der Fall bei der gesetzlichen Rentenversicherung und auch ein weiterer Grund, warum die gesetzliche Rente immer weniger wird.

 

Private Altersvorsorge sinnvoll?

Fakt ist, dass zwar nahezu alle Berufstätigen eine gesetzliche Altersvorsorge haben. Jedoch haben sie kaum privat vorgesorgt – obwohl die gesetzliche Rente für einen sorgenfreien Lebensabend nicht reichen wird.

Wer sich im Alter nicht einschränken, auf Sozialleistungen oder das Sammeln von Pfandflaschen angewiesen sein will, sollte

  • langfristig ansparen und möglichst früh damit beginnen.
  • bei der Wahl der privaten Altersvorsorge auf die Rendite achten.

Es gibt hierzulande Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge mit staatlichem Rückenwind und ohne staatliche Förderung.

 

 

Zusätzliche Altersvorsorge mit staatlichem Rückenwind

Zu den Altersvorsorgemöglichkeiten mit staatlichen Rückenwind gehören die

  • betriebliche Altersvorsorge (bAV) durch den Arbeitgeber
  • Riester-Rente
  • Rürup-Rente

 

Altersvorsorge durch den Arbeitgeber

Die betriebliche Altersvorsorge (bAV) steht allen Arbeitnehmern offen – Auszubildende, Arbeiter, Angestellte und geschäftsführende Gesellschafter, sofern sie keine selbständigen Unternehmer sind.

Bei der betrieblichen Altersvorsorge unterscheidet man 5 verschiedene Durchführungswege, wobei nur der Arbeitgeber diese auswählt.

 

1.Direkt- bzw. Pensionszusage:

Hier zahlt nur Ihr Chef ein und Sie erhalten aus dem Unternehmensvermögen eine Betriebsrente. Zudem muss er einen Beitrag zum Pensionssicherungsverein leisten. Zur Risikoabsicherung schließen viele Arbeitgeber eine Rückdeckungsversicherung ab.

 

2.Unterstützungskasse:

Eine Unterstützungskasse ist eine eigenständige Versorgungseinrichtung als GmbH, eingetragener Verein oder Stiftung.

Sie organisiert die betriebliche Altersversorgung für den Arbeitgeber.

Sie zahlt in eine unabhängige Versorgungseinrichtung ein, die dann die Rente auszahlt.

 

3.Direktversicherung:

Hier schließt der Arbeitgeber eine Lebens- oder Rentenversicherung für den Arbeitnehmer ab.

Sie und Ihre Hinterbliebenen sind bezugsberechtigt.

 

4.Pensionskasse:

Pensionskassen sind rechtlich selbstständige Unternehmen als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit oder  Aktiengesellschaft.

In der Regel zahlen Ihr Chef und auch Sie selbst zu je 50 % in die Pensionskasse ein und diese legt die Gelder am Kapitalmarkt an. Ich selber habe einige Jahre im Vermögensmanagement der Pensionskasse der Wacker-Chemie AG gearbeitet und weiß daher wie wichtig die Altersvorsorge ist.

 

5.Pensionsfonds:

Es handelt sich um eine rechtlich selbstständige Versorgungseinrichtung als Pensionsfondsverein auf Gegenseitigkeit oder Aktiengesellschaft, die Ihnen eine Betriebsrente zahlt. Pensionsfonds dürfen liberaler investieren als Pensionskassen – z.B. mehr als 35 Prozent ihres Vermögens in Aktien anlegen.

Die Beiträge werden vom Arbeitgeber und/oder im Wege der Gehaltsumwandlung durch den Arbeitnehmer bezahlt.

 

Wichtig 1.!
Alle Arbeitgeber müssen ihren Beschäftigten eine betriebliche Altersvorsorge über die Entgeltumwandlung anbieten, die dann je nach Arbeitgeber in eine der 5 Durchführungswege fließt.

 

Was passiert mit der betrieblichen Alterversorgung beim Wechsel des Arbeitgebers?

Die Konsequenzen hängen von dem Durchführungsweg und davon ab, wann Ihre Anwartschaft unverfallbar wird.

Die Unverfallbarkeitsfristen sind im Betriebsrentengesetz (BetrAVG) geregelt.

 

Sind die Anwartschaften verfallbar, bekommt der Arbeitnehmer keine Betriebsrente, wenn er den Betrieb vor einem bestimmten Stichtag verlassen hat.

 

Unverfallbare Anwartschaften bleiben nach dem Ende des Arbeitsverhältnisses –teilweise– gültig.

 

Grob gesagt, gibt es diese Konsequenzen:

  • Sie können Ihre Anwartschaften mitnehmen, wenn sie ab der ersten Einzahlung unverfallbar geworden sind. Das ist der Fall bei einer Gehaltsumwandlung, bei der Sie die Beiträge selbst zahlen.
  • Anwartschaften aus einer Unterstützungskasse können Sie nicht mitnehmen. Der Vertrag ruht.
  • Zahlt der Arbeitgeber allein oder zusammen mit Ihnen Beiträge zur Direktversicherung, Pensionskasse oder Pensionsfonds, wird die Anwartschaft nach dem Betriebsrentengesetz unverfallbar, wenn das Arbeitsverhältnis mindestens 5 Jahre bestanden hat und der Arbeitnehmer mindestens 25 Jahre alt ist.

 

Wichtig 2.!
Selbst wenn Ihre Ansprüche unverfallbar geworden sind, muss der neue Arbeitnehmer Ihre bisherige betriebliche Altersversorgung  nicht übernehmen, wenn er einen anderen Durchführungsweg anbietet.

In diesem Fall

  • dürfen Sie diese  selbst fortführen. D.h., der Vertrag wird auf Sie übertragen und als ganz normale private Rentenversicherung fortgesetzt.

  • können Sie bei einer Pensionskasse oder Direktversicherung den Vertrag auch auf das neue Versicherungsunternehmen übertragen lassen, wenn es einem sog. „Übertragungsabkommen“ beigetreten ist.

 

Wichtig 3!
Sie können Ihre bAV nicht kündigen, aber beitragsfrei stellen, wenn Sie nicht mehr einzahlen wollen.

Ihr bisher angespartes Kapital erwirtschaftet weiterhin Erträge. Im Alter erhalten Sie eine Betriebsrente, die dann geringer ausfällt.

Die bAV lohnt sich nur, wenn Ihr Arbeitgebert einen Zuschuss gewährt. Ist das nicht der Fall, sollten Sie sich nach Alternativen umsehen.

VorteileNachteile
Garantierte Mindesthöhe+Dauer der AuszahlungNur Ihr Chef kann den Durchführungsweg wählen
Einmalige Kapitalauszahlung statt monatlicher Rente bei Pensionskassen und Direktversicherungen.

Bei anderen Formen bis zu 30% zu Beginn der Auszahlungsphase
Keine Kündigung
Arbeitgeber kümmert sich um die bAVMitnahme nur, wenn der neue Arbeitgeber den gleichen Durchführungsweg der bAV anbietet.
Sozialabgabenfrei bis 4 % der Beitragsbemessungsgrenze der ges.RV
Steuerfrei bei Einzahlungen in Pensionskassen, Pensionsfonds und Direktversicherungen innerhalb bestimmten Grenzen
Insolvenzschutz
Hartz-IV-sicher: Das angesparte Kapital bleibt erhalten, falls Hartz IV bezogen werden muss.

 

 

 

Riester-Rente

Zahlen Sie pro Jahr bis zu 4, 4 Prozent Ihres Bruttoeinkommens bzw. höchstens 2.100 Euro in die Riester-Rente ein, können Sie zweifach profitieren:

  • von Zulagen für sich und Ihre Kinder innerhalb bestimmter Einkommensgrenzen.
  • zusätzlich von Steuervorteilen.

Entweder lassen Sie sich die Riester-Rente lebenslang monatlich auszahlen.

Oder Sie lassen sich 30 Prozent des Gesamtkapitals auf einmal geben. Danach wird die Rente monatlich überwiesen.

Bei den Riester-Verträgen gilt das Prinzip der nachgelagerten Besteuerung:

Sie sparen während des Berufslebens Steuern und müssen nach Renteneintritt die erhaltenen Leistungen versteuern.

Das lohnt sich für Sie, da Ihr Steuersatz im Rentenalter meist wesentlich niedriger ist als im Arbeitsleben.

 

Zielgruppe der Riester-Rente sind u.a.:

  • Arbeitnehmer
  • Beamte
  • rentenversicherungspflichtige Selbständige
  • über die Künstlersozialkasse versicherte Künstler
  • erwerbslose Ehepartner
  • Auszubildende

 

Der Riester – Rente liegen 6 unterschiedliche Riester-Verträge zugrunde, in die Sie einzahlen können. Diese sind:

 

1.Riester-Rentenversicherung
Sparer wissen damit schon heute genau, wie hoch ihre Rente wird. Sie zahlen monatlich eine bestimmte Rate ein und erhalten ab Renteneintritt eine garantierte Zusatzrente.

Insidertipp 1:
Achten Sie auf die Kosten des Vertrags, damit sie die staatliche Förderung nicht wieder aufzehren.

 

2.Riester-Banksparplan
Wer es flexibler mag und nur noch 10 bis 15 Jahre zur Rente hat, greift zum Riester-Banksparplan. Sie zahlen keine hohen Abschussgebühren und können den Vertrag zudem leichter wechseln. Die monatlichen Sparraten werden variabel verzinst. Bei niedrigen Zinsen wie derzeit bieten Banksparpläne wenig Rendite.

 

3.Riester-Fondssparplan
Wer neben der stattlichen Förderung noch eine gewisse Rendite am Kapitalmarkt erzielen will, ist mit einem Riester-Fondssparplan gut bedient.

Ihre monatlichen Sparbeiträge fließen je nach Risikoneigung ganz oder teilweise in Geldmarkt-, Renten-, Immobilien- und/oder Aktienfonds.

Da Sie mit dem gleichen Einzahlungsbetrag bei Kursschwankungen unterschiedlich viele Fondsanteile erwerben, profitieren Sie auch vom Cost-Averaging-Effekt.

Wichtig:
Höher rentierende Aktienfonds bergen ein Verlustrisiko. Sie eignen sich für alle erfahrenen Anleger.

Insidertipp 2:

Beachten Sie bei der Fondsauswahl folgende eherne Rregel
100 – Lebensjahre = Aktienfondsanteil im Fondsparplan

D.h:

Beginnen Sie erst spät, sollten Sie mehr Geld in sichere Fonds stecken.

Zwar verringern Sie das Kursrisiko, aber begrenzen auch Ihre Renditechancen. Warum das so ist, habe ich in…..Beitrag beschrieben.

Je früher Sie starten, desto größere Beträge können in Aktienfonds fließen.

Insidertipp 3:

Schichten Sie einige Jahre vor dem Ruhestand die Gewinne aus dem Aktienfonds allmählich in sichere Fonds um.

 

4.Fondsgebundene Riester-Rentenversicherung
Hier wandern die Beiträge wie bei der klassischen Riester-Rentenversicherung zunächst in sichere Anlagen und die Überschüsse dann in Fonds. Im Vergleich zum Fondssparplan sind die Anlagechancen geringer und die fondsgebundene Riester-Rentenversicherung ist oft teurer.

 

5.Riester-Bausparvertrag
Anleger sparen mit ihren Beiträgen zunächst über einige Jahre ein Guthaben an, das als Eigenkapital dient. Nach der Ansparphase haben Sie Anspruch auf ein zinsgünstiges Baudarlehen. In der Ansparphase wird das Guthaben in der Regel geringer verzinst als in anderen Riester-Arten. Erst in der Kombination mit dem Darlehen rentiert sich der Riester-Bausparvertrag.

 

6.Wohn-Riester
Hier nehmen Sie ein Immobilien-Darlehen auf anstatt anzusparen. Der Kreditgeber verrechnet die staatlichen Riester-Förderungen mit Ihren Tilgungszahlungen. Dadurch ist Wohn-Riester im Vergleich zu einem Baukredit in der Regel günstiger.Jedoch unterliegt auch der Wohn-Riester der nachgelagerten Besteuerung.

Nur geht das beim Wohn-Riester anders, da Sie im Rentenalter keine Leistungen erhalten, die Sie direkt versteuern könnten. Deshalb gibt es das fiktive Wohnförderkonto, auf dem die staatlich geförderten Leistungen zur Tilgung Ihrer Baufinanzierung bis zu maximal 2.100 Euro im Jahr vermerkt und jährlich mit zwei Prozent verzinst werden.

Im Ruhestand müssen Sie den auf dem Wohnförderkonto angesammelten Betrag versteuern. Entweder Sie bezahlen die gesamte Steuerschuld auf einmal und erhalten 30 Prozent Nachlass. Oder Sie versteuern bis zu Ihrem 85. Lebensjahr jährlich einen Teil des angesammelten Betrags.

Insidertipp 4

Meistens ist die jährliche Besteuerung günstiger. Die Einmalzahlung lohnt sich eher bei einem Ruhestands-Jahreseinkommen ab 33.000 Euro.

Die Riester- Rente eignet sich

  • für Klein- und Normalverdiener mit Kindern über die Zulagen
  • für alleinstehende Besserverdiener über den Steuervorteil

Generell rentiert sich die Riester-Rente, je höher die Zulagen oder die Steuererstattung ist.

Hier gehts zum Riester-Rente-Vergleich

 

Rürup-Rente als Bank- und Fondssparplan

Die Möglichkeiten der Altersvorsorge für Selbständige sind begrenzt. Sie sind keine Arbeitnehmer, meistens nicht gesetzlich rentenversichert und können weder über die bAV noch über die Riester-Rente privat vorsorgen.

Als Freiberufler, Selbstständiger und Unternehmer können Sie nur mit der steuerlich geförderten Rürup-Rente privat fürs Alter vorsorgen.

Ihre Beiträge können Sie bis zu einem gewissen Höchstbetrag von der Einkommenssteuer absetzen.

Bei der Rürup-Rente dürfen Sie zwischen einer klassischen Rentenpolice oder einer fondsgebunden Rentenversicherung wählen. Bei der klassischen Rentenversicherung gibt es einen Garantiezins und Überschußbeteiligungen. Die Rendite der fondsgebundenen Rentenversicherung hängt von der Börse ab.

Sie können Ihre Einzahlungen nach Liquiditätslage flexibel gestalten, in dem Sie wahlweise:

  • eine Einmalzahlung leisten.
  • monatlich einzahlen.
  • die Beitragshöhe an Ihr Einkommen anpassen.
  • nicht regelmäßig einzahlen.

 

Die Rürup- Rente gibt es und eignet sich für

  • Vorstände, Geschäftsführer und Beamte
  • Verdiener mit hoher Steuerbelastung, da sich die Beiträge bis 2025 komplett von der Steuer absetzen lassen.
  • Ältere Anleger mit hohem Einkommen, die nur noch wenige Jahre bis zur Rente haben.
  • Selbstständige und Freiberufler, die nicht gesetzlich rentenversichert sind.

 

Wichtig!

Angestellte dürfen ebenso eine Rürup-Rente abschließen. Doch werden leider deren Beiträge auf die steuerlich abzugfähige Summe angerechnet.

 

Zum Rürup-Rente-Vergleich

 

Privat fürs Alter vorsorgen ohne staatliche Förderung

Bei der ungeförderten privaten Altersvorsorge zahlen Sie jeden Euro aus eigene Tasche ein. Damit sich das lohnt, müssen die Kosten der Sparverträge und auch die Ertragschancen stimmen.

Private Altersvorsorge Möglichkeiten – welche gibt es?

Diese sind

  • private Rentenversicherung
  • privat vorsorgen mit der gesetzlichen Rentenversicherung
  • Bank- und Fondssparplan
  • Bank- und Fondsauszahlungsplan
  • Eigenheim als private Altersvorsorge
  • Kapitallebensversicherung

 

Private Rentenversicherung

Die klassische private Rentenversicherung garantiert zwar von Beginn an eine bestimmte Rentenhöhe.

Doch lohnt sie sich nicht,

  • wegen der derzeit niedrigen Leitzinsen.
  • da sich die Garantie nur für die eingezahlten Beiträge nach Abzug von Kosten gilt.
  • aufgrund der oft überteuerten Kosten.

 

Die private Rentenversicherung gibt es inzwischen als

  • Rentenversicherung mit höherem Aktienanteil. Zwar sind die Renditechancen wegen des Aktienanteils höher, aber mit diesen Nachteilen verbunden: Entweder keine Beitragsgarantie oder garantierte Rente, dafür höhere Kosten, die an der Rendite nagen.

 

  • Netto-Rentenversicherung, die Sie günstig bei einem Honorarberater erhalten. Sind deren Kosten günstig, kann sie sich durchaus lohnen. Denn einige Anbieter legen in günstigen Aktien-Indexfonds (ETFs) an.

 

  • Sofortrente. Hier leisten Sie eine Einmalzahlung und erhalten sofort eine lebenslange monatliche Rente. Sie ist ideal für alle, die erst spät mit der privaten Altersvorsorge beginnen und über höhere Geldbeträge durch Erbschaften, Auszahlung von Lebensversicherungen oder Sparverträgen u.ä. verfügen.

Bei der Sofortrente erhalten Sie einen Garantiezins und Überschussbeteiligungen, die der Versicherer erwirtschaftet.

 

Insidertipp 5
Achten Sie bei der Auswahl Ihres Anbieters auf dessen Finanzstärke und ob die Überschüsse der letzten Jahre mitberücksichtigt werden.

 

Insidertipp 6
Falls Sie Ihre Hinterbliebenen bei Ihrem Ableben absichern wollen, vereinbaren Sie zudem eine Rentengarantiezeit und eine Beitragsrückgewähr.

Aufgrund der Garantiezeit erhalten Ihre Hinterbliebenen die monatliche Rente bis zum Ablauf eines vereinbarten Zeitraumes.

Die Beitragsrückgewähr sorgt dafür, dass der Versicherer den eingezahlten Beitrag im Todesfall an Ihrer Erben zurückzahlt. Bedenken Sie hier, dass infolge dieser Vereinbarungen Ihre Rente geringer ausfallen wird.

Bei der sofortigen Rente versteuern Sie nur den Ertragsanteil, der sich aus dem Renteneinstiegsalter ergibt.

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Privat vorsorgen mit der gesetzlichen Rentenversicherung

Gesetzlich Rentenversicherte, die mit 63 in Rente gehen wollen, dürfen ab 55 Jahren mit freiwilliger Zuzahlung die Abschläge ausgleichen. Sie können auch Ihre Rente erhöhen, wenn Sie länger arbeiten.

Auch allen nicht gesetzlich Rentenversicherten steht diese Möglichkeit offen. Mit der jährlichen Rentenanpassung  kann sich die gesetzliche Rentenversicherung durchaus rentieren.

Fondssparplan

Bei einem Fondssparplan investieren Sie monatlich einen fixen Betrag in einen Aktien- oder Indexfonds. Sie können schon mit einem Betrag ab 25 Euro an den Kapitalmärkten mitspielen.

Zudem sind Sie flexibel, da sie

  • jederzeit an Ihr Geld kommen.
  • je nach Finanzlage mehr oder weniger einzahlen können.

Schließlich profitieren Sie Cost-Avaraging, da Sie infolge der Kursschwankungen mit der gleichen Einzahlrate mal etwas weniger, mal etwas mehr Fondsanteile kaufen.

Auf die Kapitalerträge aus Fonds fällt jährlich die Abgeltungssteuer an – auch wenn der Aktienfonds keine Dividenden ausschüttet, sondern thesauriert.

Der Fondssparplan eignet sich für alle, die flexibel bleiben wollen.

 

Insidertipp 7

Begrenzen Sie Ihre Risiken, in dem Ihre Anlagen diversifizieren. Das gelingt am besten mit einem Aktien-Indexfonds, der in die Aktien des jeweiligen Index investiert.

Investieren Sie mit einem Anlagehorizont von mindestens 10 Jahre. So jucken Sie keine kurzfristigen Kursschwankungen.

Schließlich sollten Sie rechtzeitig vor Rentenbeginn sukzessive in sichere Anlagen wie Festgeld oder Geldmarktfonds umschichten.

Bank- und Fondsauszahlungsplan

Bei einem Bank- und Fondsauszahlungsplan zahlen Sie einen großen Geldbetrag ein und erhalten für eine begrenzte Zeit monatlich einen bestimmten Betrag.

Im Rahmen des Fondssparplans fließen Ihre Einzahlungen in mehrere unterschiedliche Fonds oder in einen Dachfonds, der in verschiedene Fonds investiert.

Die Summe orientiert sich bei einem Bankauszahlungsplan am Anlagebetrag, an der Verzinsung und Laufzeit. Schließen Sie wegen des niedrigen Zinsniveaus nur einen Bankauszahlungsplan mit kürzeren Laufzeiten und bei steigenden Zinsen einen neuen Bankauszahlungsplan ab.

Beim Fondsauszahlungsplan orientiert sich die Summe an der Rendite des Fonds, die von der Risikoneigung des Anlegers und dem Kursverlauf an der Börse abhängt.

Diese Anlageform ist ideal für alle, die Sicherheit und kalkulierbare Auszahlungsbeträge bevorzugen.

Fondsrente bzw. fondsgebundene Rentenversicherung

Bei einer fondsgebundenen Rentenversicherung oder Fondsrente fließt Ihr Geld nach Abzug der Kosten in einen oder mehrere Investmentfonds ihrer Wahl. Sie bekommen im Alter keine garantierte Mindestrente. Die private Zusatzrente hängt von der künftigen  Kursentwicklung des Fondsvermögens ab. 

Die fondsgebundene Rentenversicherung bietet einerseits

  • Höhere Ertragschancen im Gegensatz zur klassischen Rentenversicherung, da das Geld nicht nur in deutsche Staatsanleihen, sondern auch am Aktienmarkt investiert wird.

 

  • eine Steuerverschiebung, da die Steuern auf die Erträge erst zum Ende der Vertragslaufzeit erhoben werden.

 

  • die Möglichkeit eines kostenlosen Fondswechsels, wenn die Performance eines Fonds nicht wie erhofft ausfällt. Außerdem können Kunden aufgelaufene Gewinne sichern, wenn sie ihr Geld rechtzeitig vor Ende der Laufzeit in schwankungsärmere Fonds mit geringerem Aktienanteil umschichten.

 

Andererseits

  • liegt der garantierte Mindestzins auf das angesparte Kapital zur Zeit unattraktiv.
  • besteht ein Kursrisiko auf den Aktienmärkten
    sind Kündigungen mit Einbußen verbunden, da die Abschlusskosten in der Regel über die ersten fünf Jahre verteilt werden.

 

Immobilie als Altersvorsorge

Viele wollen wegen der derzeit niedrigen Zinsen mit den eigenen vier Wänden privat fürs Alter vorzusorgen. Ist der Baukredit abgezahlt, müssen Sie nur noch die laufenden Kosten stemmen.

Jedoch geht die Rechnung nur auf, wenn Sie Ihre Immobilie spätestens zu Beginn des Ruhestandes abbezahlt haben. So kommt es ganz überwiegend auf die Qualität Ihrer Baufinanzierung an.

Risiken bestehen darin, dass Sie die Immobilienfinanzierung wegen Scheidung oder Arbeitslosigkeit abbrechen und die Immobilie unter Wert verkaufen müssen.

 

Kapitallebensversicherung

Sie ist ein Sparplan mit Todesfallschutz.

Ein Teil der angesparten Beiträge fließt während der vereinbarten Laufzeit größtenteils in Anleihen. Der Rest geht in die Absicherung einer Versicherungssumme, wenn Sie sterben.

Sie erhalten am Laufzeitende die angesparte Versicherungssumme. Im Todesfall wird hingegen die vereinbarte Todesfallsumme an den Begünstigten ausgezahlt.

Die Kapitallebensversicherung hat zwei große Nachteile

  • Sie ist wegen der Ansparung und gleichzeitigen Absicherung des Todesfalls viel teurer als eine reine Risiko-Lebensversicherung, die nur das Sterberisiko  absichert.
  • Da ein Großteil der Beträge im Rentenmarkt angelegt werden und die Leitzinsen derzeit niedrig sind, sind die Renditechancen begrenzt.

 

Was ist die beste Altersvorsorge

Welche ist die beste Altersvorsorge? Diese Frage lässt nicht pauschal beantworten. Einerseits hängt die Wahl Ihrer Altersvorsorge von Ihrer Finanzlage und Lebensplanung ab

Wie Sie die richtige Altersvorsorge finden, hängt zudem davon ab, ob

  • Sie angestellt oder selbstständig/freiberuflich arbeiten,
  • Sie staatliche Förderung nutzen wollen,
  • flexibel ansparen möchten.

 

Fürs Alter vorsorgen – so geht es wirklich:

Wählen Sie Ihre Altersvorsorge bedachtsam aus.

Denn Ihre Entscheidung wirkt langfristig und bildet den Grundstein für Ihre Finanzen im Alter.

In 5 Schritten finden Sie die richtige Altersvorsorge:

Schritt 1. Rentenansprüche prüfen

Prüfen Sie, ob und wie viel Rente Sie aus der gesetzlichen Rentenversicherung oder einem Versorgungswerk erwarten.

 

Schritt 2.

Checken Sie, wie viel Geld Sie monatlich in eine private Vorsorge stecken können. Sie müssen monatlich umso mehr ansparen, je später Sie mit der Altersvorsorge starten.

 

Schritt 3.

Überlegen Sie, wie viel Geld Sie als Rentner pro Monat ausgeben wollen.

 

Schritt 4.

Wählen Sie die Altersvorsorge-Produkte sorgfältig aus und beachten folgende Aspekte:

  • Wie hoch ist Ihre persönliche Risikobereitschaft?

 

  • Wie gut wird Ihr Geld verzinst?

Das niedrige Zinsniveau erschwert es, hohe Renditen oder den Mindestgarantiezins von 1,25 % bei geringen Risiken zu erwirtschaften.

Hohe Renditen gibt es nur, wenn Sie Kursrisiken akzeptieren.

 

  • Können Sie von staatlicher Förderung oder Steuervorteilen profitieren?

Die Renditechance steuerlich geförderter Produkte hängt auch von Ihrer Steuersituation ab.

 

  • Wie flexibel kommen Sie an Ihr Geld heran?

 

  • Wie lange soll die Rente ausbezahlt werden?

 

In den folgenden Tabellen erhalten Sie eine erste Orientierung dafür, welche Form der privaten Altersvorsorge sich für Sie eignen könnte.

Die beste Altersvorsorge für Arbeitnehmer

Form der AltersvorsorgeAnmerkungenWann
Riester-Rente-Riester-Fondssparplan in Aktienfonds bei frühem Start


-Riester-Fondssparplan in Rentenfonds bei frühem Start
-bei niedrigen Zinsen


-bei hohen Zinsen
Betriebliche AltersvorsorgeWenn auch der Chef einzahltimmer
Gesetzliche Rentenversicherungals private Vorsorgeimmer
Fondssparplan-überwiegend in Aktienfonds bei frühem Start


-überwiegend in Rentenfonds
-bei niedrigen Zinsen


-bei hohen Zinsen
Fondsrenteüberwiegend in Aktienfonds bei frühem Startbei niedrigen Zinsen
Eigenheim als private AltersvorsorgeAchtung bei der Auswahl der Baufinanzierungimmer bei niedrigen Zinsen

 

Die beste Altersvorsorge für Beamte

Form der AltersvorsorgeAnmerkungenWann
Riester-Rente-Riester-Fondssparplan in Aktienfonds bei frühem Start


-Riester-Fondssparplan in Rentenfonds bei frühem Start
-bei niedrigen Zinsen


-bei hohen Zinsen
Rürup-Renteals fondsgebundene Rentenversicherung in Aktienfonds


als fondsgebundene Rentenversicherung in Rentenfonds
-bei niedrigen Zinsen


-bei hohen Zinsen
Gesetzliche Rentenversicherungals private Vorsorgeimmer
Fondssparplan-überwiegend in Aktienfonds bei frühem Start


-überwiegend in Rentenfonds
-bei niedrigen Zinsen


-bei hohen Zinsen
Fondsrenteüberwiegend in Aktienfonds bei frühem Startbei niedrigen Zinsen
Eigenheim als private AltersvorsorgeAchtung bei der Auswahl der Baufinanzierungimmer bei niedrigen Zinsen

 

Die beste Altersvorsorge für Selbständige, Freiberufler, Vorstände, Geschäftsführer und Gutverdiener

Form der AltersvorsorgeAnmerkungenWann
Rürup-Renteals fondsgebundene Rentenversicherung in Aktienfonds


als fondsgebundene Rentenversicherung in Rentenfonds
-bei niedrigen Zinsen


-bei hohen Zinsen
Gesetzliche Rentenversicherungals private Vorsorgeimmer
Fondssparplan-überwiegend in Aktienfonds bei frühem Start


-überwiegend in Rentenfonds
-bei niedrigen Zinsen


-bei hohen Zinsen
Fondsrenteüberwiegend in Aktienfonds bei frühem Startbei niedrigen Zinsen
Eigenheim als private AltersvorsorgeAchtung bei der Auswahl der Baufinanzierungimmer bei niedrigen Zinsen
Rieser-Fondsparplan für rv-pflichtige Selbständige-Riester-Fondssparplan in Aktienfonds bei frühem Start


-Riester-Fondssparplan in Rentenfonds bei frühem Start
-bei niedrigen Zinsen


-bei hohen Zinsen

 

Die beste Altersvorsorge für alle mit nur noch wenigen Jahren bis zur Rente

Form der AltersvorsorgeAnmerkungenWann
Rürup-Rentemit hohen Beiträgen in einen Fondsparplan


mit hohen Beiträgen in einen Banksparplan
-bei niedrigen Zinsen


-bei hohen Zinsen
Rürup-Rentemit hohen Beiträgen in einen Fondsauszahlungsplan


mit hohen Beiträgen in einen Bankauszahlungsplan
-bei niedrigen Zinsen


-bei hohen Zinsen
Fondsauszahlungsplan-bei niedrigen Zinsen

Bankauszahlungsplanbei hohen Zinsen
Private Rentenversicherungals Sofortrente

 

Schritt 5.

Vergleichen Sie jetzt diverse Angebote.

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Zum Riester-Rente-Vergleich

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Wie eine gute Rechtsschutzversicherung Sie vor dem finanziellen Fiasko eines Rechtsstreits schützt

Schließen Sie eine gute Rechtsschutzversicherung ab, damit Sie sich ohne finanzielles Risiko nicht mehr alles gefallen lassen müssen.

rechtsschutzversicherung
Warum eine Rechtsschutzversicherung abschließen?
Quelle: pixabay.com/succo

Krach mit dem Nachbarn, Bußgeldbescheid oder Kündigung des Jobs:

Im Alltag, im Beruf oder im Straßenverkehr kann es ganz rasant zum Streit kommen.

Mehr und mehr geht es zu Gericht.

Oft werden Sie ungewollt in einen Prozess hineingezogen.

Die Kosten eines Rechtsstreits können ruckzuck in die Tausende gehen.

Haben Sie Pech, kann ein echtes finanzielles Fiasko auf Sie zukommen.

(.)

Besitzen Sie eine gute Rechtsschutzversicherung, stehen Sie auf der sicheren Seite.

Sie hilft Ihnen, wenn es zu einem Rechtsstreit kommt.

Egal, ob Sie den Prozess gewinnen, sich vergleichen oder verlieren.

Hier erfahren Sie,

  • welche Bedingungen eine gute Rechtsschutzversicherung enthält.
  • wie Sie mit 3 Mausklicks passgenau den richtigen Anbieter finden.

 

(.)

(.

Rechtsschutzversicherung ja oder nein?

Kennen Sie diesen alten Juristen-Spruch?

„Auf hoher See und vor Gericht sind Sie in Gottes Hand.“

(.)

Lachen Sie bloß nicht, denn leider ist das wahr.

Auch wenn Sie felsenfest davon überzeugt sind, Recht zu haben, können Sie einen Rechtsstreit trotzdem verlieren.

Dann müssen Sie Ihre eigenen und alle Kosten des Gegners tragen.

(.)

Viele Rechtsstreitigkeiten enden auch mit einem Vergleich.

In diesem Fall tragen Sie und Ihr Gegner einen Teil der Kosten.

(.)

Seien Sie sich über eines im Klaren:

Gestritten wird gerne und keiner will nachgeben.

Nicht umsonst landen mittlerweile über eine Million Fälle pro Jahr vor Gericht.

(.)

Hier 3 Beispiele, mit welchen Prozesskosten Sie bei einem Streitwert von 1.000,- € ; 2.500,- € und 5.000,-€ etwa rechnen müssen.

(.)

Streitwert 1.000,-€

Streitwert 1.000,- €1. InstanzBerufungRevision
Gerichtskosten159,00212,00265,00
Eigene Anwaltskosten261,80290,30385,56
Gegnerische Anwaltskosten261,80290,30385,56
Gesamtkosten682,60792,721.086

(.)

Streitwert 2.500 €

Streitwert 2.500,- €1. InstanzBerufungRevision
Gerichtskosten324,00432,00540,00
Eigene Anwaltskosten621,78693,53932,72
Gegnerische Anwaltskosten621,78693,53932,72
Gesamtkosten1.567,561.819,062.409,44

(.)

Streitwert 5.000,- €

Streitwert 5.000,- €1. InstanzBerufungRevision
Gerichtskosten438,00584,00730,00
Eigene Anwaltskosten925,231.033,401.393,97
Gegnerische Anwaltskosten925,231.033,401.033,40
Gesamtkosten2.288,462.650,803.517,94

(.)

Anmerkungen

Diese Tabellen sollen Ihnen nur einmal ein gewisse Vorstellung vermitteln, wie teuer ein Rechtsstreit werden kann. Beachten Sie dabei diese Hinweise:

1.Diese Prozesskosten habe ich mit dem Prozesskostenrechner von Foris überschlägig berechnen lassen.

2.Je nach Rechtsgebiet können die Kosten abweichen.

3.Je nach Rechtsgebiet gibt es bei niedrigen Streitwerten keine Berufung und Revision .

(.)

Eine gute Rechtsschutzversicherung schützt Sie vor diesen Prozesskosten.

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(.)

Wer sollte auf jeden Fall eine Rechtsschutzversicherung abschließen?

Die Rechts­schutz­versicherung ist zwar gut aber nicht so elementar wichtig wie zum Beispiel die

  • private Haftpflichtversicherung,
  • Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Risikolebensversicherung zur Absicherung von Angehörigen
  • Rentenversicherung
  • Kranken- und Pflegeversicherung

(.)

Doch sind in manchen Bereichen die Risiken häufiger.

Oft gibt es Zoff zwischen

  • Mieter und Vermieter
  • Arbeitnehmer und Arbeitgeber
  • Unfallopfer und -verursacher,
  • Autohändler und Kunde
  • Ihnen und dem Finanzamt

Ich empfehle auf jeden Fall jedem eine Verkehrsrechtsschutzversicherung.

Darüberhinaus sollten sich alle Arbeitnehmer mit einem Arbeitsrechtsschutz gegen Kündigungen durch ihren Chef wappnen.

Mit einem Mietrechtsschutz müssen sich Mieter von ihrem Vermieter nicht alles gefallen lassen.

 

Wollen Sie in Ihrem Leben unnötige finanzielle Risiken begrenzen?

Dann schließen Sie sofort eine gute Rechtsschutzversicherung ab.

Vergleichen Sie mit dem Tarifrechner von Tarifcheck24.de die Rechtsschutzversicherungen, so gelangen Sie mit nur 3 Mausklicks zum passenden Anbieter.

(.)

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((.).)

Was ist eine Rechtsschutzversicherung?

Bei einer Rechtsschutzversicherung verpflichtet sich der Versicherer Ihre rechtlichen Interessen wahrzunehmen.

Je nach Rechtsgebiet geht es darum, Ihre Interessen als Privatperson, Arbeitnehmer, Kfz-Fahrer, Mieter oder Eigentümer zu vertreten.

Dafür zahlen Sie monatlich eine Prämie.

(.)

Achtung!

Ihr Versicherungsschutz beim Rechtsschutz hängt davon ab, in welchem Rechtsgebiet Sie versichert sind.

(.)

Welche Rechtsschutzversicherungen gibt es?

Der Rechtsschutz deckt nahezu alle Zielgruppen und Lebensbereiche ab.

Zur Wahl stehen Tarife für Singles, Familien, Beamte, Selbstständige, Rentner oder Beschäftigte im öffentlichen Dienst.

Es gibt sie als

  • Privatrechtsschutz – zum Beispiel, wenn

    • ein kaputtes Sofa geliefert wird.
    • der Nachbar Sie verklagt.
    • Sie einer 3-Sterne-Unterkunft untergebracht wurden statt im gebuchten 5-Sterne-Hotel

 

  • Internet-Rechtsschutz – z.B. bei

    • Verstößen gegen Urheberrechte
    • Schadensersatz bei Diebstahl von Daten und Identität
    • Strafverfolgung bei Mobbing im Internet
    • Löschung rufschädigender Web-Inhalte

 

  • Arbeitsrechtsschutz bei Konflikten mit dem Arbeitgeber z.B. bei

    • Abmahnung und fristlose Kündigung durch Ihren Chef, weil er Sie loswerden will.
    • Mutterschutz-Angelegenheiten
    • miesem Benehmen Ihres Chefs Ihnen gegenüber
    • Diskriminierung und Mobbing im Job
    • Streitigkeiten wegen Urlaub und Gehalt

Hier erfahren Sie, wie Sie mit dem Arbeitsrechtsschutz Ihrem Chef die kalte Schulter zeigen können.

 

  • Verkehrsrechtschutz- z.B.

    • Strafrechtsschutz bei für Verkehrsunfällen mit Personenschaden wegen fahrlässiger Körperverletzung
    • Streitigkeiten mit Autohäusern wegen Garantieansprüche
    • Schutz bei Ordnungswidrigkeiten wie Bußgeld wegen Abstandsverletzungen oder zu schnellem Fahren
    • Entzug Ihres Führerscheins
    • Clinch mit dem Finanzamt – z.B. wegen der Einstufung Ihres schadstoffarmen Autos in eine niedrigere Kfz-Steuer

-)Klicken Sie HIER, um mehr über den Verkehrsrechtsschutz zu erfahren.

(.)

  • Wohnrechtsschutz

    • als Mieter für Konflikte mit dem Vermieter

      • Kündigung,
      • Mieterhöhung,
      • Nebenkostenabrechnung
      • Probleme mit dem Hausverwalter.
    • als Eigentümer z. B. beim Knatsch mit dem Nachbarn

 

  • Vermieter-Rechtsschutz
    • Kündigung wegen Eigenbedarf
    • Mietminderung
    • Mieter zahlt die Miete nicht
    • Räumungsklagen gegen den Mieter

 

  • Familien- und Erbrecht – z.B

    • Unterhalt der Kinder
    • Vaterschaftsklagen
    • Elternunterhalt
    • Scheidungsrecht
    • Testamentsanfechtung
    • Erbschaft ausschlagen
    • Pflichtteil geltend machen

 

  • Strafrechts- und Ordnungswidrigkeitenschutz – z.B.
    • Ordnungswidrigkeiten,
    • Strafsachen – fahrlässige und vorsätzliche Straftaten
    • Steuerhinterziehung
    • Disziplinar- und Standesrechtsverfahren
    • Kaution

 

  • Steuer-Rechtsschutz:
    • Streitigkeiten bei der

      • Einkommenssteuer
      • Schenkungs- und Erbschaftssteuer
      • Grundsteuer, Grunderwerbssteuer
      • Mehrwertsteuer
      • Kapitalertragssteuer
      • Kfz-Steuer
      • Kirchensteuer
    • Anerkennung von Freibeträgen, Werbungskosten, Vorsorgeaufwendungen etc
    • fehlerhafte Steuerbescheide

 

  • Sozialrechtsschutz:

    • Knatsch mit Sozialversicherungsträgern oder der Arbeitsagentur
    • Streit mit der gesetzlichen Kranken-, Pflege-, Unfall- und Rentenversicherung

 

  • Firmenrechtsschutz für Selbstständige, Freiberufler und Firmen – z.B

    • Streitigkeiten als Arbeitgeber mit den Mitarbeitern
    • Konflikte im Zusammenhang mit Firmenfahrzeugen oder -Immobilien
    • Verstösse gegen die Gewerbeordnung
    • Mißachtung von Sicherheitsvorschriften auf dem Firmengelände

(.)

Wie werden Rechtsschutzversicherungen abgeschlossen?

Beachten Sie:

Leider gibt es keine Rechtsschutzversicherung für alle Rechtsstreitigkeiten.

Rechtsschutzversicherungen werden generell in Bausteinen und als Basis- oder Premiumtarif abgeschlossen.

So können Sie eine gute Rechtsschutzversicherung flexibel an Ihre Bedürfnisse ausrichten.

(.)

Beachten Sie:

Die jeweiligen Bausteine können nicht alle separat abgeschlossen werden.

Daher gibt es den Arbeits- Miet- und Hausbesitzerrechtsschutz nur zusammen mit dem Privatrechtsschutzversicherung.

.)

Für den Otto-Normalverbraucher ist der private Rechtsschutz die Basis der Rechtsschutzversicherungen.

Die meisten ergänzen ihn um weitere Bausteine wie den Arbeits-, Grundbesitzer-, Miet-und Vermieter- sowie den Verkehrsrechtsschutz ergänzen.

So haben es auch wir gemacht.

(.)

In der folgenden Tabelle sehen Sie, welche Rechtsschutzversicherungen in der Regel separat oder nur als Paket abgeschlossen werden können.

(.)

Im PaketSeparat
Privat-Rechtsschutzx
Berufs-Rechtsschutzmit Privatrechtsschutz
Verkehrsrechtsschutzmit Privatrechtsschutzx
Hausbesitzer-Rechtsschutzmit Privatrechtsschutz
Mieter-Rechtsschutzmit Privatrechtsschutz
Vermieter-Rechtsschutzmit Privatrechtsschutz
Scheidungs-Rechtsschutzx
Unterhalts-Rechtsschutzx
Rechtsschutz im Erbrechtx
Firmen-Rechtsschutzx
TopManager-Rechtsschutzx

(.)

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(.)

Rechtsschutzversicherung – Wer ist versichert?

Die Rechtsschutzversicherung gibt es als Single- oder Familientarif.

Diese versichert nur Sie als Versicherungsnehmer, wenn Sie einen Single-Tarif abgeschlossen haben.

Mit einem Familientarif können Sie auch Ihre Familie mitversichern.

(.)

Der Versicherungsschutz umfasst dann

  • Ihren Lebensgefährten sowie Ehe- und Partner aus einer eingetragenen Lebenspartnerschaft.
  • Ihre minderjährigen Kinder
  • die Kinder Ihres Ehe- und Lebenspartners sowie Lebensgefährtens
  • Ihre volljährigen Kinder als Auszubildende und Studenten bis zu ihrem 25. Geburtstag,
    • wenn sie in keiner Lebenspartnerschaft leben
    • nicht dauerhaft arbeiten.

Ihre Kinder sind auch dann noch mitversichert, wenn sie nicht mehr bei Ihnen wohnen.

Sind die Kinder berufstätig oder verheiratet, brauchen sie eine eigene Rechtsschutzversicherung.

Manche Tarife versichern auch Ihre Eltern, sofern sie

  • in Ihrem Haus leben,
  • nicht arbeiten,
  • das 65. Lebensjahr erreicht haben.

(.)

Der Firmenrechtsschutz umfasst neben einer Einzelperson ganze Betriebe.

(.)

Ab wann gilt eine gute Rechtsschutzversicherung?

Die meisten Rechtsschutzversicherungen zahlen erst nach einer gewissen Wartezeit.

Dabei versteht man unter Wartezeit die Zeit nach dem Abschluss der Rechtsschutzversicherung bis zum Schluss der Wartezeit

Kommt es während der Wartezeit zu einem Rechtsstreit, übernimmt der Versicherer keine Kosten.

Das gilt auch dann, wenn der Streit in der Wartezeit beginnt und erst nach der Wartezeit zu Gericht geht.

(.)

Warum gibt es eine Wartezeit?

Die Wartezeit verhindert, dass Interessenten erst dann eine Rechtsschutzversicherung abschließen, wenn bereits ein teurer Rechtsstreit droht.

Zum Beispiel gehören Scheidungen zu den teuren Prozessen.

Ohne Wartezeiten würden die Versicherungsbeiträge hochschießen.

Wartenzeiten schützen daher alle, die bereits länger eine gute Rechtsschutzversicherung besitzen.

(.)

Wie lange die Wartezeit dauert, hängt von den einzelnen Anbietern ab.

(.)

Übliche Wartezeiten sind

  • 3 Monate
  • ein Jahr
  • 3 Jahre

(.)

Folgende Rechtsschutzbereiche unterliegen meistens einer Wartezeit:

Arbeitsrechtschutz3 Monate
Wohnungs- und Grundstücksrecht3 Monate
Verwaltungsrechtsschutz3 Monate
Unterhaltssachen12 Monate
Ehesachen36 Monate

(.)

Wann verzichtet der Versicherer auf eine Wartezeit?

Nur in Ausnahmefällen können Sie einen Rechtsschutz ohne Wartezeit bekommen.

Hier greift der Versicherungsschutz ab dem Abschluss.

(.)

Der Versicherer verzichtet meistens in diesen Fällen auf eine Wartezeit:

1. Bei einem Versicherungswechsel, da Sie schon zuvor rechtsschutzversichert waren.

Der Anbieter nimmt an, dass Sie die neue Versicherung nicht nur wegen eines absehbaren Rechtsstreits abschließen.

Aber Vorsicht:

Die neue Police muss die gleichen Risiken abdecken wie Ihr alter Vertrag.

Checken Sie das Kleingedruckte Ihrer neuen Rechtsschutzversicherung.Denn die Bedingungen des neuen Vertrages können gegenüber Ihrer alten Police kleine Unterschiede aufweisen.

(.)

2.Um dadurch Neukunden zu gewinnen.

(.)

Achtung auch hier!

Der Rechtsschutz ohne Wartezeit ist auch das Marketinginstrument vieler Anbieter.

Seien Sie deshalb nicht blauäugig.

Prüfen Sie, ob

  • die Police grundsätzlich keine Wartezeit enthält.
  • gegen einen Aufpreis auf die üblichen Fristen verzichtet wird.

In beiden Fällen sind die Policen meistens teurer.

(.)

Gute Rechtsschutzversicherung – was ist versichert?

Eine gute Rechtsschutzversicherung bezahlt innerhalb der Deckungssumme die notwendigen Kosten eines Rechtsstreits.

Dabei gelten die Kosten erst dann als notwendig, wenn Sie aufgrund einer eingetretenen Rechtsverletzung einen juristischen Rat brauchen, um

  • einen Anspruch durchzusetzen.
  • eine Klage abzuwehren.

 

Zu den notwendigen Kosten gehören

  • Anwaltskosten nach der gesetzlichen Gebührenordnung RVG
  • notwendige Reisekosten
  • Gerichtskosten
  • Zeugengelder, sofern die Zeugenvernehmung vom Gericht angeordnet wurde.
  • Sachverständigengebühren, sofern der Sachverständige vom Gericht angefordert wurde.
  • Gebühren im Schieds- oder Schlichtungsverfahren sowie für die Mediation
  • die Kosten für vorsätzliche Taten im Ordnungswidrigkeiten- bzw. Bußgeldverfahren
  • kostenlose Rechtsberatung per Telefon

(.)

Die Rechtsschutzversicherung übernimmt in folgenden Fällen nur teilweise die Kosten für

  • Prozesse im Ausland
  • einen Vergleich
  • die Erstberatung in Familiensachen

(.)

Rechtschutzversicherung – was ist nicht versichert?

Die Rechtsschutzversicherung deckt nicht alle Bereiche
ab.
Sonst wird sie unerschwinglich.

Die Versicherung bezahlt keine Kosten für

  • außergerichtliche und gerichtliche Aktivitäten
  • Testamentserrichtung
  • präventive Rechtsberatung
  • vorsätzliche Straftaten (Diebstahl,Betrug oder Beleidigung)
  • Schäden infolge eines Krieges, Streiks oder innerer Unruhen und Aussperrung.

(.)

Außerdem übernimmt die Rechtsschutzversicherung keine Kosten

  • bei Verdacht, dass der Versicherte die Rechtsschutzversicherung missbraucht.
  • wenn der Prozess keine gewisse Aussicht auf Erfolg hat.
  • von Rechtsstreitigkeiten, die innerhalb einer Wartezeit entstanden sind.
  • für einen Anwaltswechsel.
  • für eine vorbeugende Beratung – z.B. zur Erstellung eines Testaments oder vor dem Abschluss von Verträgen.

 

Schließlich sind folgende Bereiche auch nicht abgedeckt

  • Kapitalanlagen – z.B.wegen Falschberatung
  • Hausbau und Hauskauf
  • Verstösse gegen Halte- und Parkverbote im Straßenverkehr
  • Gewinnzusagen sowie Spiel- und Wettverträge
  • Urheber- und Markenrecht

 

Was kostet eine gute Rechtsschutzversicherung?

Eine gute Rechtsschutzversicherung ist leistungsstark und hilft in möglichst vielen Situationen.

Der Leistungsumfang sowie die Laufzeit des Versicherungsvertrages bestimmen, wieviel Sie für Ihren Rechtsschutz monatlich bezahlen müssen.

Der Leistungsumfang hängt wiederum davon ab, welche Lebens- und Rechtsgebiete Sie versichern lassen wollen.

Außerdem können sich beim Familienrechtsschutz die Bedürfnisse der Versicherten erheblich von einander unterscheiden.

Deshalb lassen sich die Kosten nicht einfach pauschalisieren.

(.)

Laut Finanzen.de liegen zurzeit die Monatsbeiträge zur Rechtsschutzversicherung (Privat-, Berufs- und Verkehrsrecht) mit Selbstbeteiligung von 150 Euro für

  • Singles bei 214 Euro bis 374 Euro pro Jahr.
  • Familien bei 228 Euro und 404 Euro pro Jahr.

(.)

Was Sie noch wissen sollten:

Selbstständige zahlen meistens höhere Prämien.

Billiger kann wegkommen, wer Beamter ist oder als Angestellter im öffentlichen Dienst arbeitet.

Schließlich gibt es noch Spezialtarife für Rentner oder Alleinerziehende.

(.)

Sparen können Sie

Je höher er ist, desto niedriger sind die Beiträge.

Bei den Anbietern liegt er als fixer Selbstbehalt im Bereich von 150 bis 1000 Euro.

Manche Versicherer bieten an, die Höhe individuell auszuhandeln.

Policen ohne Selbstbehalt sind um ca. 40 bis 70 Euro teurer.

 

  • durch einen Preisnachlass von bis zu 5 % bei jährlicher Prämienzahlung.

 

  • mit einer längeren Laufzeit.

(.)

Wie Sie per Vergleich eine gute Rechtsschutzversicherung finden

Rechtsschutzversicherungen gibt es Hülle und Fülle und in den verschiedensten Varianten.

Führen Siemit em Vergleichsrechner von Tarifcheck24.de einen Preisvergleich durch, um so einen guten Überblick zu erhalten.

 

Dabei können Sie

  • Vielzahl weiterer Leistungen aus- oder abwählen.
  • verschiedene Bausteine anhand Ihrer Situation und Wünsche miteinander kombinieren.

 

Geben Sie nur ein paar Daten ein.

Nach 3 Mausklicks erhalten Sie einen Überblick der möglichen Versicherungen, der Prämien und des Leistungsumfangs.

So finden Sie sekundenschnell eine Rechtsschutzversicherung, die zu ihren Wünschen und ihrem finanziellen Spielraum passt.

 

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(.)

Gute Rechtsschutzversicherung – was beachten vor dem Abschluss

Nicht alle Rechtsschutzversicherungen bieten den gleichen Schutz.

Oft sorgen unklare Konditionen, der Schadenszeitpunkt und Ausschlussklauseln erst für richtigen Zoff mit dem Versicherer.

(.)

Bevor Sie sich für eine Rechtsschutzversicherung entscheiden, checken Sie akribisch:

  • in welchem Rechtsgebiet Sie eventuell eine Rechtsberatung benötigen.
    • Wer in einer Eigentumswohnung wohnt, braucht keinen Mietrechtsschutz.
    • Wer jedoch eine Eigentumswohnung vermietet, benötigt eine Rechtsschutzversicherung für Vermieter
  • ob Sie nicht doppelt versichert sind.

Häufig enthalten Kfz-Versicherungsverträgen oder die Mitgliedschaft in Automobilclubs schon einen Verkehrsrechtsschutz.

 

  • Freie Auswahl der Anwälte
  • wer mitversichert ist.
  • ausreichend hohe Versicherungssumme , da maximal nur die Deckungssumme bezahlt wird.Experten raten meistens zu einer Mindestsumme von 300.000 Euro.

Sonach entscheiden nicht nur Ihre Versicherung, sondern auch Ihr Anwalt darüber, wie hoch die Erfolgschancen Ihres Rechtsstreits sind.

 

(.)

Rechtsschutzversicherung Video mit tollen Tipps von einem Rechtsanwalt

Hier gibt eine Anwaltskanzlei Tipps, was Sie bei einer Rechtsschutzversicherung beachten müssen.
(.)

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Auto-Versicherung – wie Sie mit ein paar Mausklicks Jahr für Jahr mehrere hundert Euro bares Geld sparen

Auto Versicherung
Worauf es bei der auto-Versicherung ankommt

Besitzen Sie ein Auto?

Dann brauchen Sie leider eine Auto-Versicherung.

Sonst wird Ihr Fahrzeug nicht zugelassen.

Auf Schäden an Ihrem Auto bleiben Sie sitzen.

Allerdings lässt sich bei der Kfz-Versicherung bares Geld sparen.

Bei mir erfahren Sie

  • was man unter einer Kfz-Versicherung versteht.
  • wie Sie den besten Tarif finden.
  • was einen guten Tarif ausmacht.
  • wann Sie Ihre Auto-Versicherung wirksam kündigen.

 

Auto-Versicherung-Vergleich – der schnellste Weg zum besten Tarif

Geht es Ihnen auch so wie vielen leidgeprüften Autobesitzern?

Sie haben seit vielen Jahren die gleiche Kfz-Versicherung und zahlen viel zu viel Geld.

Es geht auch anders.

Seien Sie clever und wechseln Sie Ihre Autoversicherung.

Im Idealfall sparen Sie locker mehrere hundert Euro pro Jahr.

 

Jedoch haben die Autoversicherer sehr unterschiedliche Konditionen.

Umso schwieriger ist es, unter den zahlreichen Anbietern die optimale Auto Versicherung zu finden.

Den besten Tarif finden Sie mit einem kostenlosen online Versicherungsvergleich.

Er ist unverbindlich, dauert nur wenige Minuten und bietet die beste Möglichkeit, die vielen Anbieter gegenüber zu stellen und miteinander zu vergleichen.

Nach der Eingabe weniger Daten erhalten Sie eine Liste mit den günstigsten Anbietern, die sich per Hand kaum erstellen lässt.

Auto Versicherung Insidertipp 1:

Führen Sie die den Autoversicherung-Vergleich wegen der Kündigungsfristen am besten jährlich im Herbst durch.





 

Auto Versicherung – Welche auswählen?

Bevor Sie sich dem auf ersten Blick den vermeintlich besten Tarif schnappen, sollten Sie nicht nur auf den Preis gucken.

Lesen Sie jetzt, worauf es bei einer Kfz-Versicherung wirklich ankommt.

Auto Versicherung – was versteht man darunter

Auto-Versicherung: Deren Hauptteile bestehen aus der

  • Kfz-Haftpflicht
  • Kaskoversicherung

Optionale Versicherungen sind

  • Schutzbrief
  • Insassenunfallversicherung
  • Verkehrs-Rechtsschutz

Die Kfz-Haftpflicht ist in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben, damit die geschädigten Dritten bei einem Unfall angemessen entschädigt werden.

Sie werden auch dann entschädigt, wenn der Verursacher so arm wie eine Kirchenmaus ist.

Alle anderen Kfz-Versicherungen sind freiwillig.

 

Kfz-Haftpflichtversicherung – was zahlt sie?

Die Kfz-Haftpflicht für PKW, LKW, Mopeds und Motorräder leistet bei Sach-, Personen- und Vermögensschäden, die Sie als Halter des Fahrzeugs schuldhaft verursacht haben.

Typisches Beispiel:

Sie nehmen einem anderen Wagen die Vorfahrt und stossen mit ihm zusammen.

Ihre Kfz-Haftpflicht übernimmt

  • die Behandlungskosten des anderen Fahrers
  • die Reparatur des gegnerischen PkWs
  • den Ausgleich für den Wertverlust des Autos anhand dessen Zeitwerts.

Achtung!

Haben Sie den Schaden grob fahrlässig oder gar schuldhaft verursacht, zahlt Ihre Versicherung zwar auch – aber holt sich die Kosten anschließend von Ihnen zurück.

Wichtig!

Für Schäden an Ihrem eigenen Fahrzeug kommt sie nicht auf.

 

Was zahlt die Kaskoversicherung?

Dagegen deckt die Kaskoversicherung verschiedene Schäden am eigenen Fahrzeug ab.

Hierbei können Sie zwischen der Teil- oder Vollkasko wählen:

Was deckt die Teilkasko ab?

Die Teilkasko reguliert Schäden am eigenen Fahrzeug, die wegen eines Unfalls durch einen Unfallgegner entstanden sind. Zu den Schadensbeispielen gehören je nach Tarifbedingungen:

  • Glasbruch
  • Kabelschäden durch Kurzschluss
  • Blitzschlag
  • Brand und Explosionen
  • Überschwemmung, Sturm, Hagel
  • Einbruch und Diebstahl
  • Wildschäden und Marderbiss

Für welche Schäden kommt die Vollkasko auf?

Die Vollkaskoversicherung reguliert über die Teilkasko hinaus Schäden am eigenen Fahrzeug. Darunter fallen:

  • mutwillige Schäden durch Fremde, die nicht zu ermitteln sind.
  • Schäden, bei welcher der Verursacher Fahrerflucht begangen hat.
  • Vandalismusschäden.
  • Unfälle durch Tiere, die nicht in den Teilkaskoschutz fallen.

 

Nicht übernommen werden

  • Motordefekte und Verschleißschäden.
  • Folgekosten aus Verletzumgen, die ein Autofahrer bei einem Unfall aus eigener
  • Schuld erlitten hat.
  • Schadensfälle aufgrund grober Fahrlässigkeit und Vorsatz.

Für wen ist die Voll- oder Teilkasko sinnvoll?

Es lässt sich nicht pauschal sagen, welche Kfz-Kaskovariante sich lohnt. Dies hängt von verschiedenen Faktoren ab wie

  • Modell und Alter des Fahrzeugs.
  • der Höhe der bevorzugten Schadensdeckung.
  • dem Schadensfreiheitsrabatt.
  • Ihren finanziellen Möglichkeiten.

Der Abschluss einer Vollkaskoversicherung empfiehlt sich, wenn

  • das Auto neu oder je nach Fahrzeugtyp maximal drei oder fünf Jahre alt ist.
  • der Listenpreis hoch ist.
  • das Fahrzeug über einen Kredit finanziert wird. Im Falle eines Totalschadens kann der Kredit unter Umständen mit der Hilfe der Vollkasko abgelöst werden.

 

Wofür der Schutzbrief

Dieser ist als Zusatzversicherung erhältlich. Er gewährt Ihnen

  • Pannenhilfe
  • Abschleppen sowie einen Mietwagen, wenn das Auto nicht mehr fahrtüchtig ist.
  • Rücktransport, wenn Sie im Urlaub krank werden oder verunglücken.
  • Organisation von Medikamenten und Autoersatzteilen über eigene Notrufzentralen.

Diese Versicherungen lohnt sich eher für alle, die viel unterwegs sind.

Auto Versicherung Insidertipp 2

Den Schutzbrief brauchen Sie nicht, wenn Sie Mitglied eines Autoclubs sind.

 

Insassen-Unfallversicherung:

Diese Versicherung gibt es zusätzlich zur Kfz-Versicherung. Sie tritt ein, wenn die Insassen Ihres Fahrzeuges bei einem Unfall verletzt werden.

Auto Versicherung Insidertipp 3

Sie brauchen keine Extra- Versicherung für Insassen.

Bei einem fremdverschuldeten Unfall kommt ohnehin die Kfz-Haftpflichtversicherung des Verursachers für die Schäden bei allen Unfallopfern auf.

Haben Sie den Unfall selbst verschuldet, sind die Bei- und Mitfahrer über Ihre Kfz-Haftpflichtversicherung geschützt.

Sie als Fahrer sind durch Ihre Krankenversicherung abgedeckt.

Bezüglich der Folgen eines Unfalls sind eine Berufsunfähigkeitsversicherung und Unfallversicherung die viel bessere Wahl. Sie sichern mehr Situationen ab.

 

Was übernimmt der Verkehrs-Rechtsschutz?

Autofahren bringt Sie zwar von A nach B – und macht je nach Autotyp auch Spaß.

Doch kann es Sie im Straßenverkehr erwischen z.B.

  • durch einen heftigen Verkehrsunfall mit Totalschaden und Schwerverletzten.
  • wegen eines Auffahrunfalls. Der Vordermann bremst so abrupt ab, dass Sie nicht mehr reagieren können und prompt auf ihn prallen.
  • weil Sie schamlos geblitzt werden. Hinterher bekommen Sie wegen einer Abstandsverletzung oder Geschwindigkeitsübertretung einen fetten Bußgeldbescheid und Punkte in Flensburg.

Ein Verkehrsrechtsschutz macht schon deshalb Sinn, weil sie die Kosten Ihrer verkehrsrechtlichen Streitigkeiten übernimmt.

Sie müssen sich künftig nichts mehr gefallen lassen.

Sie werden von der Gegenseite wirklich ernst genommen.

Damit steigen Ihre Chancen, überhaupt Recht zu bekommen.

 

Wovon hängen die Beiträge in der Autoversicherung ab?

In den Versicherungsbeitrag fließen Aspekte ein wie:

  • Flitzer oder Familienkutsche.
  • Führerscheinneuling oder alter Hase.
  • Viel- oder Wenigfahrer.

Zusätzlich beeinflussen folgende Faktoren jede Auto-Versicherung:

1.Schadenfreiheitsklasse

Fahrer werden in die Schadenfreiheitsklassen SF 0 bis SF 35 eingeteilt. Fahranfänger erhalten die niedrigste Klasse. Je länger Sie mit Ihrem Fahrzeug unfallfrei fahren, desto höhere Rabatte erhalten Sie. Nach einem Jahr unfallfreien Fahren werden Sie im Folgejahr in die Klasse 1 gestuft, bei zwei Jahren in die 2 usw.

Auto Versicherung Insidertipp 4

Für Fahranfänger ist es daher sinnvoll, das eigene Auto zunächst einmal über die Eltern anzumelden.

Auto Versicherung Insidertipp 5

Beachten Sie, dass jeder Versicherer mit den Schadensfreiheitsklassen andere Rabattprozente verbindet, die die Versicherungsbeiträge verringern.

Auto Versicherung Insidertipp 6

Bei Unfällen werden Sie in die schlechtere Klasse rückgestuft. Daher empfiehlt es sich,  kleine Schäden selbst zu bezahlen, um in der günstigeren Klasse zu bleiben.

 

2.Typklassen

Das Schadensrisiko wird bei bestimmten Fahrzeugen höher eingestuft als bei anderen. Jedes in Deutschland zugelassene Automodell ist einer Typklasse zugeordnet.

Die Typklasseneinteilung wird jährlich auf Basis der Schadensstatistik aktualisiert.

Je höher die Typklasse ist, desto teurer wird die Versicherung.

Die Typklasse berücksichtigt, wie hoch das Risiko ist, dass das Fahrzeug zum Versicherungsfall wird.

Dabei spielen diese 2 Faktoren eine große Rolle:

  • Modelle, die häufig gestohlen werden
  • Autotypen, die oft in Unfälle verwickelt sind

Welche Typklassen gibt es

  • Haftpflichtversicherung: Klassen zehn bis 25,
  • Teilkaskoversicherung Klassen zehn bis 33
  • Vollkasko Klassen zehn bis 34

Auto Versicherung Insidertipp 7

Es empfiehlt sich, die Typklasse schon beim Fahrzeugkauf anhand des Typklassenverzeichnisses zu berechnen. Je niedriger sie ausfällt, desto mehr können Sie bei der Auto Versicherung sparen.

 

3. Regionalklassen

Auch bei den Regionalklassen gibt es Unterschiede, da das Schadensrisiko in bestimmten Regionen höher ist – zum Beispiel in schneereichen Gebieten.

Die Versicherungsprämie hängt ebenso von der Regionalklasse ab. In diese fließen ein:

  • Unfallbilanz
  • Fahrverhalten
  • Anzahl der zugelassenen Autos
  • örtliche Strassen- und Witterungsverhältnisse

Ihre Regionalklasse bestimmt sich nach dem Ort, an dem Ihr PKW zugelassen ist bzw. nach Ihrem Kennzeichen.

Welche Regionalklassen gibt es?

  • Haftpflicht 12 Regionalklassen
  • Teilkasko 16 Regionalklassen
  • Vollkasko 9 Regionalklassen

Hier geht es zur Online-Regionalklassenabfrage.

 

4. Fahrleistung und Anzahl der Fahrzeugnutzer

Je weniger Kilometer Sie mit Ihrem Auto im Jahr zurücklegen, desto niedriger sind die Beiträge. Wenigfahrer profitieren somit von Preisnachlässen. Je mehr Fahrer zugelassen sind, desto teurer wird die Auto-Versicherung.

Weitere Einflussfaktoren auf die Beiträge sind:

  • leichte und grobe Fahrlässigkeit sowie Vorsatz
  • Höhe der Deckungssumme

 

Auto-Versicherung – was macht einen guten Tarif aus?

Folgende Knackpunkte in den Tarifbedingungen sollen Sie beachten.

Je weniger Knackpunkte ein Tarif enthält, umso besser ist er.

Knackpunkte in der Kfz-Haftpflicht:

  • die Deckungssumme

Die gesetzliche Mindestdeckungssumer beträgt bei

  • Personenschäden 7,5 Millionen Euro,
  • Sachschäden 1,12 Millionen Euro
  • Vermögensschäden 50.000 Euro

Gegen einen kleinen Aufschlag bieten Autoversicherungen oftmals höhere Deckungssummen an.

Auto Versicherung Insidertipp 8

Legen Sie unbedingt Wert auf eine Deckungssumme von 100 Mio. Euro für Sach- und Vermögensschäden und 8 Mio. Euro bei Personenschäden.

Damit sind Sie umfassend abgesichert.

 

  • die Mallorca-Police:

In Anlehnung, dass Mallorca-Urlauber gerne im Mietwagen unterwegs sind, sollten Sie über eine Zubuchung der Mallorca-Police nachdenken.

Denn im europäischen Ausland deckt die Versicherung eventuelle Haftungslücken bei einem Unfall mit einem gemieteten Fahrzeug ab.

Leider meistens nur im Rahmen der gesetzlichen Mindestdeckungssumme des jeweiligen Landes.

Zum Beispiel liegen die gesetzlichen Mindestdeckungssummen in der Türkei aufgrund des niedrigeren Preisniveau weit unter dem deutschen Niveau.

Hier droht die Gefahr finanziell gnadenlos mit dem Ofenrohr ins Gebirge zu schauen.

Damit es nicht so weit kommt, buchen Sie lieber die Mallorca-Police hinzu. Denn sie passt die Deckungssumme auf deutsche Standards an.

Ihr Risiko verringert sich, nach einem Unfall mit Ihrem persönlichen Vermögen haften zu müssen.

Auto Versicherung Insidertipp 9

Checken Sie bei der nächsten Mietwagen-Buchung, ob die Mallorca-Police im Haftpflichttarif bereits inbegriffen ist.

 

  • der Auslandsschadenschutz:

Sie greift, wenn Sie als Autofahrer im europäischen Ausland unverschuldet in einen Unfall geraten.

Aaaber auch hier…..

Sie zahlt, wenn die Haftpflicht des Unfallgegners zu schwach ist und nicht alle Schäden begleichen kann. Das ist meistens im Ausland der Fall.

Der Auslandsschadenschutz verhindert, dass Sie auch hier finanziell mit dem Ofenrohr ins Gebirge gucken.

Das Tolle daran:

Sie können dann ungeniert Schadenersatzansprüche nach deutschem Recht geltend machen.

Auto Versicherung Insidertipp 10

Die Zusatzpolice macht Sinn, wenn sie im Urlaub vorwiegend mit dem eigenen Auto unterwegs sind. Prüfen Sie, ob diese Versicherung auch für anvisiertes Reiseziel gilt.

Bei der Teil- und Vollkasko spielen folgende Faktoren eine Rolle

  • Verzicht auf Einwand grober Fahrlässigkeit.

Grob fahrlässig handelt, wer schon einfachste Überlegungen zur Gefahrenabwehr nicht anstellt. Wie schnell man grob fahrlässig handelt, zeigen folgende Beispiele:

  • Rotampel überfahren 
  • Handynutzung ohne Freisprecheinrichtung,
  • Stoppschild missachten
  • zu dichtes Auffahren. Leider ist mir das passiert und habe mir einen Punkt ins Flensburg eingefangen

Eine gute Kfz-Police umfasst deshalb den so genannten Verzicht auf die Einrede bei grober Fahrlässigkeit.

Die Versicherung begleicht damit den Schaden auch in diesen Fällen in vollem Umfang.

 

  • Neuwertentschädigung für Neuwägen

Standardmäßig zahlen Versicherungen bei Diebstahl oder Totalschaden den vollen Wert  eines neuen Autos in einem Zeitraum von drei bis zwölf Monaten.

Gegen Aufpreis können Sie diesen Zeitraum auf bis zu zwei Jahre verlängern. Sie sollten diese Option wählen, wenn Sie sich gerade einen schicken neuen Flitzer zugelegt haben

 

  • Fahrleistungs-Rabatt

Viele Versicherer bieten Rabatte, wenn

  • Sie eine bestimmte jährliche Fahrleistung nicht überschreiten.
  • Ihr Auto nachts in der Garage steht.
  • nur Sie mit dem Fahrzeug fahren.
  • Sie Schäden nur in bestimmten Werkstätten repariert lassen.

Gehen Sie auf diese Punkte nur ein, wenn Sie sich wirklich daran halten können.

 

  • Schadenfreiheitsrabatt beim neuen Anbieter

Wer jahrelang unfallfrei gefahren ist, sollte darauf achten, dass der neue Anbieter den Schadenfreiheitsrabatt gleichermaßen gewährt?

Auto Versicherung Insidertipp 11:

Lassen Sie sich vom bisherigen Anbieter schriftlich bestätigen, welche Schadensfreiheitsklasse (SF-Klasse) er dem neuen Anbieter melden wird.

 

  • Marderschäden (Teilkasko)

Das Fatale an Marderbissen ist:

Sie merken den Marderbiss an Kabeln und Schläuchen erst, wenn die Warnleuchten angehen oder der Motor überkocht.

Die meisten Teilkaskoversicherungen ersetzen nur den Schaden selbst, aber keine Folgeschäden.

Bei einem Marderbiss würde nur der angebissene Schlauch ersetzt werden. Oft liegt der Betrag unter dem vereinbarten Selbstbehalt und muss doch aus eigener Tasche bezaht werden.

Der Schaden am Motor, der wegen des ausgelaufenen Wasser überkochte, wird nicht ersetzt.

Dieses Risiko können Sie mit einer Zusatzoption absichern, falls Sie in einer Mardergegend wohnen und keinen Geragenstellplatz besitzen.

 

  • Elementarschäden

Die Teilkaskoversicherung ersetzt standardmäßig nur Elementarschäden, die aufgrund Blitzschlag, Hagel, Sturm und Überschwemmung entstanden sind.

Sie zahlt jedoch nicht, wenn Sie beim Ausweichen eines umgestürzten Baums in die Leitplanke fahren.

Dieser Schaden ist durch die Vollkaskoversicherung abgedeckt.

 

  • Vorsicht bei einem Wildschaden

Lesen Sie die Bedingungen ganz genau, denn der Teufel steckt im Detail.

Manche Anbieter zahlen nur bei Unfällen mit Haarwild wie Hasen, Rehe, Hirsche, Dachse und Wildschweine.

Auto Versicherung Insidertipp 12

Oft gibt es die Zusatzoption  „Tiere aller Art“ als Zusatzoption.

Prüfen Sie, ob diese  schon in der neuen Police inbegriffen ist.

 

Auto Versicherung – wie und wann kündigen?

Man unterscheidet zwischen ordentlicher und außerordentlicher Kündigung.

Die meisten Autoversicherungen laufen von Januar bis Dezember.

Sie können sie einmal im Jahr spätestens einen Monat zum Abschluss des Versicherungsjahres ohne Angabe von Gründen ordentlich kündigen.

Erklären Sie die Kündigung schriftlich.

Sorgen Sie dafür, dass das Kündigungsschreiben spätestens am 30. November bei der Versicherungsgesellschaft vorliegt.

Achtung!

Hierbei entscheidet nicht der Poststempel, sondern das Eingangsdatum. Gehen Sie auf Nummer Sicher, indem Sie die

  • Kündigung als Einschreiben mit Rückschein verschicken.
  • Versicherung um eine schriftliche Kündigungsbestätigung bitten.

Ein Sonderkündigungsrecht haben Sie bei

  • Beitragserhöhung ohne Verbesserung der Leistungen
  • einem Schadenfall, der von der Versicherung beglichen wurde.

Bei einer Beitragserhöhung und bei einem Schadensfall besteht ein Sonderkündigungsrecht. Die Kündigungsfrist beträgt ein Monat. Machen Sie im Kündigungsschreiben deutlich, warum sie den Vertrag kündigen.

 

Auto Versicherung Insidertipp 13:

Sehen Sie sich den Versicherungsschein genau an, wenn Sie einen neuen bekommen haben.

Obwohl die Prämie gleich geblieben ist, können zwei Dinge passiert sein

  • Ihr Auto wurde in eine günstigere Regionalklasse eingestuft
  • der Schadenfreiheitsrabatt gesenkt wurde

In beiden Fällen hätte eigentlich die Versicherungsprämie niedriger ausfallen müssen.

 

Auto Versicherung Insidertipp 14:

Kündigen Sie zum zum nächstmöglichen Termin und nennen kein konkretes Datum.

Hintergrund:

Sollte das von Ihnen angebene Datum nicht der vorgegebenen Kündigungsfrist entsprechen, kann die Kündigung ggf. nicht akzeptiert werden.

Achtung!

Keine Kündigung ohne neue Versicherung

Denn das kann gewaltig ins Auge gehen

Im Unterschied zur Haftpflichtversicherung  kann die Kaskoversicherung den Abschluss verweigern.

Das passiert gerne bei Nobelkarossen oder bei PKWs mit besonderem Risiko oder Ihnen die Kfz-Versicherung gekündigt hat.

Checken Sie jetzt mit dem Auto Versicherung Vergleich, ob Sie immer noch zu viel für Ihre Kfz-Versicherung zahlen.

Hier geht es zum Auto Versicherung Vergleich

Sparen Sie bei Ihren Ausgaben und Sie stehen finanziell immer auf der sicheren Seite!

 

 

 

 

Wie Sie Ihre Immobilie bewerten und beim Verkauf besser verhandeln

Immobilie bewerten
Immobilie bewerten

Immobilie bewerten: Sie müssen es, wenn Sie Ihre Immobilie verkaufen  wollen. Jedoch überschätzen Immobilienbesitzer häufig deren Wert. Käufer drücken gerne den Preis. Finanzämter wollen Erbschaftssteuer kassieren und setzen eher einen zu hohen Immobilienwert an.

Verbessern Sie Ihre Verhandlungsposition beim Verkauf oder gegenüber dem Finanzamt, indem Sie Ihre Immobilie realistisch bewerten.

Ich sage Ihnen,

  • nach welchen Verfahren Immobilien bewertet werden
  • welche Faktoren bei der Immobilienbewertung zählen.

 

Immobilie bewerten – drei Verfahren

Der Immobilienwert hängt von der Lage, Bauqualität und Ausstattung des Objekts ab. Er bildet die Basis für:

  • den Kauf oder Verkauf einer Immobilie
  • die Berechnung der Erbschaftssteuer
  • die Auseinandersetzung im Scheidungs- oder Erbfall
  • die Verwertung der Immobilie in einer Zwangsvollstreckung

Bei Immobilien zählt der Verkehrswert, der an einem festgelegten Stichtag am freien Markt gewöhnlich zu erzielen wäre.

Der Verkehrswert einer Immobilie setzt sich zusammen aus dem Wert

  • des Grundstücks
  • des Gebäudes

Er wird nach drei Verfahren ermittelt:

  • Vergleichsverfahren
  • Ertragswertverfahren
  • Sachwertverfahren

 

Immobilie bewerten – Vergleichswertverfahren

Die Verkehrswertermittlung von Eigentumswohnungen in großen Wohnanlagen und Reihenhäusern geschieht durch das Vergleichsverfahren, da es meistens ähnliche und somit vergleichbare Objekte gibt.

Es vergleicht die Immobilie mit tatsächlich erzielten Kaufpreisen vergleichbarer Objekte in der Nachbarschaft.

Die Verkehrswertermittlung ist umso sicherer je ähnlicher die Vergleichsimmobilien mit dem zu bewertenden Haus sind.

Die Verkaufspreise finden sich in den Sammlungen der Gutachtenausschüsse.

Das Vergleichswertverfahren bietet sich auch für Wertermittlung unbebauter Grundstücke an.

Bei Bauland gilt die Bodenrichtwertkarte.

Zusätzlich fließen Baujahr und Zustand der Immobilie sowie Grundstücksgröße und soziologisches Umfeld in Wertermittlung ein.

Fehlende Modernisierungen älterer Objekte wirken sich negativ aus. Werterhöhend sind Kamin, saniertes Dach sowie neue Heizungsanlage und Kücheneinrichtung.

 

Immobilie bewerten – Ertragswertverfahren

Das Ertragswertverfahren findet bei vermieteten und Gewerbeimmobilien Anwendung.

Dabei werden der Grundstückswert und des Gebäudes separat berechnet. Der Grund liegt darin, dass Grundstücke wertbeständig sind und das Gebäude sich mit der Zeit abnutzen.Die Gebäude-Abnutzung fließt hier in den Verkehrswert ein.

Berechnungsgrundlage sind

  • die dauerhaft zu erzielende Jahresmiete abzüglich Verwaltungs- und Instandhaltungskosten,
  • Mietausfallrisiko
  • nicht umlagefähige Betriebskosten.

Die so errechnete Jahresnettomiete wird um den Liegenschaftszinssatz des Bodens gekürzt und mit einem Vervielfältiger multipliziert.

Der Bodenwert orientiert sich an der Richtwertkarte und wird zum Gebäudewert addiert.

 

Immobilie bewerten – Sachwertverfahren

In anderen Fällen  – z.B. für selbstgenutzte Ein- und Zweifamilienhäuser sowie für bebaute Grundstücke –  gilt das Sachwertverfahren. Es bestimmt den Gebäudewert und das Vergleichsverfahren den Bodenwert.

Auch hier erfolgt eine getrennte Wertermittlung von Grundstück und Bauwerk. Diese werden anschließend addiert und ergeben den Sachwert

Der Gebäudewert errechnet sich aus den ursprünglichen Baukosten abzüglich dem Wert der Abnutzung. Der Grundstückspreis ergibt sich aus dem Quadratmeterpreis, der den Bodenrichtwertkarten entnommen wird.

 

Verkehrswert = Kaufpreis?

Nicht immer ist das so.

Der Kaufpreis kann durchaus vom Verkehrswert einer Immobilie abweichen.

Schließlich macht der Markt die Preise.

Deshalb sollten Sie den aktuellen Immobilienmarkt mit einbeziehen, wenn Sie einen Hauswert ermitteln.

Insidertrick:

Geben Sie bei immobilienscout24.de einen Suchauftrag nach einer ähnlichen Wohnung in maximal 5 km Entfernung von Ihrer aktuellen Behausung auf.  Sie erhalten dann neue Angebote per  E-Mail.  So bekommen Sie ein Gefühl für das aktuelle Preisniveau.

Beachten Sie, dass diese Preise nur Angebotspreise sind. Sie geben nicht wieder, zu welchem Preis das Haus tatsächlich verkauft wurde.

Zudem kommt es vor, dass der Käufer den Wert Ihrer Immobilie ganz anders sieht. Hier fließt ein,  ob der Käufer die Immobilie als Kapitalanlage oder zur Selbstnutzung kauft.

Ideal ist es, wenn sich der Interessent in Ihre Immobilie verliebt und den Preis weitgehend akzeptiert.

Meistens kommt es zu Preisverhandlungen, wenn

  • die Einbauküche dem Interessenten nicht gefällt, obwohl Sie diese erst kürzlich neu erworben haben.
  • die Ausstattung veraltet ist.
  • sich aufgrund eigenwilliger Architektur die Räume nicht uneingeschränkt nutzen lassen.
  • die Lage nicht so ideal ist.

Preissenkende Faktoren bei Eigentumswohnungen sind

  • fehlender Garagenstellplatz oder Parkplatz.
  • ungepflegte Eigentumswohnanlage.
  • länger zurückliegende  Instandhaltungsmaßnahmen. Typische Beispiele hierfür sind Dach, Außenanstrich und Heizung.
  • Noch vermietet: Der Käufer hat nicht mehr die Wahl, die Wohnung selbst zu bewohnen oder sie zu vermieten.
  • Lage im Erdgeschoss ohne Terrasse mit Gartenanteil.
  • fehlender Aufzug.
  • fehlender Balkon oder Balkon nach Osten und Norden.

 

Immobilie bewerten lassen oder selbst schätzen?

Wer kaum Erfahrungen mit dem Erwerb und Verkauf von Immobilien hat, sollte zusätzlich die Immobilie bewerten lassen anstatt sich auf seine eigene Einschätzung zu verlassen.

Beim  Kauf einer alten Immobilie müssen Sie die Immobilie von einen Gutachter bewerten lassen, um später explodierende Kosten zu vermeiden.

Den Wert eines Hauses ermitteln in der Regel

  • Immobilienmakler, die es verkaufen.
  • Immobilienspezialisten der finanzierenden Bank.
  • neutrale Gutachter.

Sie alle wenden zwar das Vergleichswert-,Ertragswert- und Sachwertverfahren an.

Doch kann der Verkehrswert je nach der bewertenden Person unterschiedlich ausfallen.

Gutachter ermitteln einen neutralen Verkehrswert zu einem Stichtag.

Der Makler berücksichtigt zusätzlich die kurze mittelfristige Wertentwicklung sowie Nachfrage und Angebot in der Lage des Objekts. Der Verkehrswert des Maklers enthält eine Preisprognose für die nächsten 6-10 Monate. Deshalb liegt der Verkehrswert eines Gutachters meistens unter dem Verkehrswert des Maklers.

Der Immobilienspezialisten von der Bank achtet bei der Immobilienbewertung nur darauf, was bei einer Pfändung herausspringen würde.

 

Immobilie bewerten online ja oder nein?

Der Reiz liegt darin, dass eine online Immobilienbewertung schnell und auch anonym erfolgt.

Sie erhalten ebenso eine kostenlose Immobilienbewertung.

Sie müssen dafür nicht viel tun.

Tragen Sie in eine Maske folgende Objekt-Daten ein

  • Grundstücksgröße
  • Wohnfläche
  • Objektart
  • Alter
  • Zustand 
  • Umfeld

Der vorgebene Algorithmus der Rechners wirft Ihnen nach einem Mausklick Ihre kostenlose Immobilienbewertung aus.

Die kostenlose Immobilienbewertung ist zum Beispiel interessant vor einer Scheidung oder bei Erbschaft. Nicht umsonst gibt es diese Möglichkeit bei vielen Immobilienbörsen oder Vergleichsportalen.

Jedoch bergen diese Rechner das Risiko unrealistischer Wertermittlung durch drei große Nachteile:

  • Wertermittlung nur nach dem Vergleichswertverfahren
  • Wertermittlung anhand der Angebotspreise auf den Immobilienportalen. In den meisten Fällen wird der Immobilienpreis wegen der oben angeführten Faktoren herunter gehandelt.
  • Details wie Ausstattung, Zustand und bestehende Rechte Dritter werden nicht berücksichtigt.
  • Das Marktumfeld wird nur grob berücksichtigt.
  • Einbeziehung nur der wichtigsten Objektmerkmale

 Lassen Sie im Zweifel lieber die Finger von einer online Immobilienbewertung.

 

Immobilie bewerten  – Checkliste

Anhand dieser Checkliste können Sie selbst eine gewisse grobe Vorabeinschätzung vornehmen.

Folgende Faktoren beeinflussen den Wert Ihres Hauses:

1.Lage

  • Lage begehrt, ruhig = positiv
  • Infrastruktur in der Nähe und gute Verkehrsanbindung = positiv
  • Etage der Wohnung:
    Erdgeschoss Wohnungen sind wegen der Einbruchsgefahr in der Regel schlechter zu verkaufen, also negativ. Sie werden interessant für Familien mit Kindern, wenn diese noch eine Terrasse mit Gartenanteil besitzt.

 

2. Immobilie vermietet oder selbst bewohnt:

Eine vermietete Immobilie ist für den Käufer uninteressant, der sie selbst bewohnen möchte. Anders sieht es aus, wenn der bestehende Vertrag bereits gekündigt ist und der Mieter in absehbarer Zeit auszieht.

 

3. Alter, Ausstattung und baulicher Zustand

  • Baujahr: Je jünger die Immobilie ist, umso höher der Preis. Immobilien jüngeren Datums haben in der Regel einen sehr guten Energieausweis.

 

  • Baulicher Zustand: neuwertig, gepflegt, sanierungsbedürftig.
    Je neuwertiger der Bauzustand ist, desto besser. Er steht in engem Zusammenhang mit dem Alter der Immobilie. Das Baujahr  fällt nicht so negativ ins Gewicht, wenn die Immobilie dafür in einem gepflegten bis neuwertigen Zustand ist.

 

  • Zahl der Zimmer
    Eigentumswohnungen bis zu 40 qm mit zwei Zimmern lassen sich besser vermieten als solche mit nur einem aber großen Zimmer.

 

  • Innenausstattung
    Sie drückt den Preis, wenn sie veraltet und daher nicht mehr zeitgemäß ist. Je hochwertiger sie ist, umso besser.

 

  • Keller 
    Eine Wohnung ohne Keller ist unüblich und von Nachteil.  Vorteilhaft ist, wenn der Keller nicht nur ein umgattertes Abteil, sondern ein eigener Raum ist.

 

  • Balkon
    Hier spielt die Ausrichtung eine große Rolle. Balkone nach Süden, Südwesten und Westen erfreuen alle, die sich gerne in die Sonne legen und sind entsprechend begehrt.

  Wichtig ist auch die Größe des Balkons. Einen kleinen Austritt kann man wohl kaum als Balkon bezeichnen.

 

  • Aufzug
    Aufgrund der Alterung der Gesellschaft wird es immer  wichtiger, dass sogar zweistöckige Gebäude einen Aufzug haben.  Wohnungen ohne Aufzug eignen sich weniger für Interessenten ab den Fünfzigern.

 

  • Stellplatz

Aufgrund der Parkplatznot lassen sich Wohnungen nur schlecht verkaufen, die keinen Stellplatz im Freien oder in einer Garage haben.

Bei Garagenstellplätzen ist es wichtig, ob es sich um einen einzelnen oder Duplex-Stellplatz handelt.

 

Wie viel ist mein Haus wert? Wenn Sie Ihr Haus realistisch bewerten, ersparen Sie sich Enttäuschungen beim Verkauf oder vermeiden den Clinch mit dem Finanzamt.

Vertrauen Sie mir und Sie stehen finanziell auf der sicheren Seite.

 

 

Clever Geld anlegen – welche 11 Gewinnfaktoren Sie beachten müssen

clever geld anlegen
Wie Sie clever Geld anlegen

Clever Geld anlegen – wegen der vielen Anlagemöglichkeiten ist die Auswahl schwierig.

Da stellt sich die Frage:

Geld anlegen, aber wie?

Erfahren Sie die 11 Gewinnfaktoren, mit denen Sie Ihr Geld gut anlegen.

 

Geld anlegen mit Köpfchen

Aktien, Immobilien, Fonds oder Tagesgeld:

Wer Geld anlegen will, hat die Qual der Wahl.

Die richtige Anlageentscheidung selbst zu treffen fällt oft schwer.

Wer Geld anlegen will, geht deshalb zur Bank um die Ecke oder zu einem Finanzberater.

Leider empfehlen sie meistens Produkte, die

  • mehr versprechen, als sie halten.
  • nicht auf die Bedürfnisse und zur Lebenssituation des Anlegers passen.

 

Hintergrund

Unabhängige Finanzvermittler arbeiten meistens auf Provisionsbasis. So ist der Anreiz hoch, Produkte mit den höchsten Provisionen zu vermitteln. Erst in zweiter Linie zählt, ob die Kunden damit ihr Geld sinnvoll anlegen.

In der Bank sieht es meistens nicht besser aus.

Deren Berater werden als interne Kostenstellen betrachtet, die ihre Kosten wieder hereinverdienen müssen. Also empfehlen auch sie vorwiegend Bankprodukte, bei denen die Bank verdient. Auch da zählt erst  in zweiter Linie, ob das Produkt überhaupt zum Kunden passt.

 

Typische Beispiele:

  • Der angebotene Rentenfonds ist bombensicher, bietet pro Jahr 20 % Rendite, aber das Geld ist 30 Jahre gebunden.
  • Dem 70-jährigen Kunden wird ein Bausparvertrag aufs Auge gedrückt.

 

Passen Sie auf Ihr hart verdientes Geld auf.

Lassen sich nicht von hohen Renditeversprechungen blenden.

Meistens zahlen Sie in diesen Fällen gnadenlos drauf.

Geld anlegen, wie am besten?

Jetzt ist Geld anlegen mit Köpfchen gefragt.

Nehmen Sie Ihre Geldanlage selbst in die Hand – auch wenn Sie Anfänger sind.

Anhand der folgenden 11 erprobten Gewinnfaktoren wissen Sie, wie Sie Geld richtig anlegen.

 

Gewinnfaktor 1: Schuldentilgung – die beste Geldanlage ohne Risiko

Geld anlegen durch Schuldentilgung?

Sie werden es kaum glauben.

Aber das ist bei weitem die beste Geldanlage ohne Risiko, wenn Sie Schulden haben.

Ob Autokredit, Kreditkartenschulden oder Konto überzogen:

Nahezu immer sind deren Zinsen deutlich höher als die angebotenen Renditen risikoarmer Geldanlagen.

Beispiel:

Sie haben Ihr Konto um 5.000 € überzogen und zahlen dafür 10 % Zinsen pro Jahr. So gehen jährlich 500,-€, an die Bank.

Die Renditen für Sparbuch, Festgeld oder Tagesgeld liegen 2018 bestenfalls bei 2 %. Wenn Sie 5.000 € anlegen statt damit Ihre Schulden zu tilgen, erhalten pro Jahr schlappe 100 €.

So sieht die Rechnung aus

– 500 € Dispo-Zinsen
+100 € Sparbuch-/Tages-/Festgeld-Zinsen
= – 400 €

Erkennen Sie jetzt, warum sich der Schulden-Abbau als die beste Geldanlage ohne Risiko entpuppt?

Also zahlen Sie zuerst Ihre Schulden zurück.

Bevor Sie in großem Stil Geld anlegen, sollten Sie:

  • alte Kredite ablösen oder günstig umschulden. Führen Sie hierzu einen Kreditvergleich durch.
  • Ihren Dispo ausgleichen.

Wollen Sie eine Baufinanzierung abschließen oder verlängern, lassen Sie sich wenigstens ein Sondertilgungsrecht einräumen. Legen Sie für diese monatlich einen gewissen Betrag auf ein Tagesgeldkonto zurück.

Gewinnfaktor 2: Die Höhe des Anlagebetrages

Ihr verfügbarer Anlagebetrag entscheidet über die passenden Anlageformen und auch darüber, ob Sie diesen streuen können.

Teilweise erfordern Anlageformen wie Festgelder, Sparbriefe oder Anteile geschlossener Fonds gewisse Mindestsummen.

Klären Sie, wie viel Geld

  • Ihnen für die Kapitalanlage zur Verfügung steht. Das können Gelder aus Erbschaften, Boni oder Sparkonten sein.
  • Sie von Ihrem Einkommen für Ihre Geldanlage einsetzen können. Diesen Betrag erhalten Sie, indem Sie Ihre Lebenshaltungskosten von ihrem verfügbaren Nettoeinkommen abziehen. Wie das im einzelnen geht, habe ich in dem Beitrag „Wie spare ich am besten“ erläutert.

Zusätzlich sollten Sie klären, ob Sie ordentliche Erträge wie Zinsen oder Dividendenausschüttungen entnehmen oder weiter anlegen wollen. Je nachdem erhöht sich der verfügbare Anlagebetrag.

 

Gewinnfaktor 3: Ihre Anlageziele

Hier geht es um die Frage, wofür Sie Ihr Geld anlegen wollen.

Nicht alle Anlageformen eignen sich für jedes Anlageziel.

Anlageziele können sein:

  • Altersvorsorge
  • Eigenkapital für die Finanzierung der eigenen vier Wände
  • die Anschaffung eines neuen Pkw oder neuer Möbel
  • der Kauf von Kunst wie Gemälde, Skulpturen und Antiquitäten
  • die Finanzierung des nächsten Urlaubs
  • der Aufbau einer Notreserve für unvorhergesehene Ausgaben

 

Gewinnfaktor 4: benötigte Rendite

Sie entscheidet ebenso darüber, welche Anlageformen sich für Sie eignen.

Bestimmen Sie dazu die Summe, die Sie am Ende des Anlagezeitraums haben wollen.

Berechnen Sie nach dieser Formel die erforderliche Rendite.

Wert am Laufzeitende = Anlagewert × (1+Zinssatz)Laufzeit

Beispiel
Wollen Sie aus 2.500 € in 10 Jahren 4.000 € erhalten, brauchen Sie eine jährliche Rendite von 4,8 %.

 

Gewinnfaktor 5: Anlagehorizont

Hier geht es um die Frage, wie lange Sie auf das Geld verzichten können. Von der Beantwortung dieser Frage hängen ab:

  • die Auswahl der Anlagemöglichkeiten.
  • Ihr Anlageerfolg .

Bei der Geldanlage unterscheidet man zwischen kurzfristig, mittelfristig und langfristig.

Bei einer Anlagedauer von bis zu einem Jahr handelt es sich um kurzfristige Anlagen.

Mittelfristige Kapital bis zu fünf Jahren sind mittelfristig.

Langfristige Kapitalanlagen laufen mehr als 5 Jahre.

Wichtig!
Investieren Sie nur Geld in schwankungsanfällige Geldanlagen, das Sie für lange Zeit nicht benötigen. So können Sie auch Börsentiefs aussitzen und müssen nicht mit Verlust verkaufen, weil Sie das Geld gerade brauchen.

 

Gewinnfaktor 6: Das magische Dreieck

Die Komponenten Risiko, Rendite und Verfügbarkeit (Liquidität) beeinflussen Geldanlagen am meisten.

Seien Sie sich über eines glasklar bewußt:

Das gibt es nicht.
Sicher Geld anlegen mit maximaler Rendite und der Möglichkeit, jederzeit über das investierte Kapital zu verfügen.

Lassen Sie die Finger von Geldanlagen, die genau dieses versprechen.
Meistens sind sie unseriös.

Das magische Dreieck

Beachten Sie stattdessen das magische Dreieck, dass  drei Einflussfaktoren abbildet

  • Rendite
  • Verfügbarkeit
  • Risiko

Sie konkurrieren miteinander in drei Varianten.

Eine Geldanlage

  • wirft umso weniger Rendite ab, je sicherer und liquider sie ist.
  • bietet umso höhere Renditen, je riskanter und spekulativer sie ist.
  • ist weniger liquide, wenn sie zugleich sicher ist und gute Renditen bietet.

 

-)Aktien, Fonds. und Derivate sind meistens schnell liquidierbar und bieten eine hohe Rendite.

Dafür bergen sie ein erhöhtes Risiko.

-)Bei rentablen und sicheren Geldanlagen kommen Sie nicht so schnell wieder an Ihr investiertes Kapital heran.

-)Bei sicheren und liquiden Investments erzielen Sie vergleichsweise geringe Renditen.

 

Seriöse Geldanlagen decken immer nur zwei der drei Faktoren ab.

 

Gewinnfaktor 7: Anlagetyp und Risikoneigung

Seien Sie sich noch einmal aus dem magischen Dreieck über eines bewusst:

Je höher die Renditen, desto höher das Risiko!

Geld anlegen mit hoher Rendite ist mit einem höheren Risiko verbunden.

So müssen Sie entscheiden, wie viel Risiko Sie bei Ihrer Geldanlage tragen wollen.

Ihre Risikobereitschaft hängt ab von

  • Ihren finanziellen Verhältnissen.
  • Ihrem Bildungsgrad und Charakter.
  • Ihren Erfahrungen mit Geldanlagen.
  • der Höhe Ihrer Reserven für unvorhergesehene Ausgaben.
  • der Stabilität Ihrer Einkünfte. Ein unkündbarer Beamter kann mehr Risiken tolerieren als ein Selbstständiger mit unsicheren
  • Einkünften

Die Banken unterscheiden generell drei verschiedene Anlegertypen: der

  • konservative Anleger, der sichere Geldanlagen mit nur geringen Risiken bevorzugt.
  • ausgewogene Investor, dem Sicherheit und Rendite im ausgewogenen Verhältnis wichtig sind.
  • offensive Anleger bzw. Zocker, der eine möglichst hohe Rendite erzielen will.

Klären Sie Ihre Risikobereitschaft und ordnen Sie sich anschließend den entsprechenden Anlegertyp zu.

 

Gewinnfaktor 8: Auswahl und Streuung der Anlageklassen

Bei der Auswahl der passenden Anlageform spielen folgende Aspekte eine große Rolle:

  • Anlagebetrag
  • Anlageziele
  • benötigte Rendite
  • Anlagedauer
  • Anlagetyp

Gemäß dem magischen Dreieck lassen sich die Anlageformen wie folgt einteilen:

a) sichere, liquide und renditearme Anlagen

  • Tagesgeld
  • Sparbuch

Diese eignen sich für den konservativen Anleger und zum Aufbau einer Notreserve für unvorhergesehene Ausgaben.

In Niedrigzinsphasen wie derzeit kann deren Rendite zu wenig sein.

b) Sichere, weniger liquide Anlagen mit besseren Renditen

  • Festgeld
  • Genossenschaftsanteile
  • Anleihen und Pfandbriefe mit Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr, die bis zur Endfälligkeit gehalten werden.
  • Crowdinvesting

Diese Anlagemöglichkeiten passen eher zu dem ausgewogenen Investor und für den Aufbau vom Kapital für größere Ausgaben wie PKW, Möbel oder den Urlaub.

c) liquide Investments mit guten Renditen und überschaubarem Risiko

  • Fremdwährungskonten
  • länger laufende Anleihen und Pfandbriefe, die nicht bis zur Endfälligkeit gehalten werden.
  • Indexfonds
  • Exchange Traded Funds
  • Blue Chips Aktien
  • aktiv gemanagte Aktienfonds

Auch diese Anlageklassen passen zum ausgewogenen Investor. Bei einem längeren Anlagehorizont eignen sie sich für

  • die Altersvorsorge
  • den Aufbau von Eigenkapital für die eigenen vier Wände.

 

d) Anlagen mit hoher Rendite und hohem Risiko, teilweise liquide und weniger liquide

  • Small-Caps-Aktien
  • Derivate wie Optionen, Optionsscheine und Hebelzertifikate
  • Binäre Optionen, CFDs (Contracts for difference), Forex
  • Kryptowährungen wie Bitcoins, Ripple, Dash
  • Investition in FinTechs
  • geschlossene Fonds

Diese Anlagen sind äußerst spekulativ und eignen sich für Zocker sowie für ausgewogene Anleger, die noch ein wenig Spielgeld übrig haben.

 

Gewinnfaktor 9: Kosten und Gebühren

Beachten Sie die Kosten und Gebühren.

Hohe Kosten reduzieren Ihre Performance.

Jede Geldanlage hat unterschiedlichen Kosten.

  • Kostenlos oder zumindest günstig sind nahezu alle Tages- und Festgeldkonten.
  • Die Verwaltungskosten aktiv gemanagter Aktienfonds liegen bei 2 % pro Jahr. Hinzu kommen beim Kauf noch Ausgabeaufschläge von bis zu 5 %.
  • Passiv verwaltete Indexfonds, Exchange Traded Funds, die sich an einem festgelegten Index orientieren, veranschlagen meist gerade einmal ein Zehntel der üblichen Kosten aktiv gemanagter Fonds.
  • Aktien in der Direktanlage sind mit Depotkosten und Transaktionskosten verbunden.

 

Insidertipp:
Besorgen Sie sich ein Depot bei einer online Bank. Deren Depotkosten sind günstiger als bei normalen Banken – ebenso auch die Fonds- und Transaktionskosten.

 

Gewinnfaktor 10: Verluste begrenzen

Begrenzen Sie Ihre Verluste anstatt sie laufen zu lassen.

Leider scheuen sich die meisten Anleger davor, einen Verlust durch Verkauf zu realisieren.

Warum ist das so?

Hier funkt die Psyche dazwischen.

Denn durch den Verkauf der Aktie mit Verlust sind Sie nicht mehr dabei, wenn sich der Aktienkurs wieder erholt und in die Gewinnzone zurückkehrt.

Doch klappt das Aussitzen von Verlusten eher bei Blue Chips Aktien und nicht bei allen anderen risikoreicheren Anlagen.

Bei hochspekulativen Anlagen sollten Sie die Verluste mit einer Stop Loss-Order auf 5 bis 8 % begrenzen. Erreicht der Kurs das Stop-Loss -Limit, wird die Verkaufsorder umgehend ausgelöst.

 

Werfen Sie nicht gutes Geld schlechtem Geld hinterher.

Zu den klassischen Anlagefehlern gehört, das Wertpapier bei einem Kursverlust günstiger nachzukaufen.

Meistens geht der Schuss nach hinten los, da in vielen Fällen der Kursrückgang auch fundamental begründet ist und weitergeht.

Gewinnfaktor 11: Schichten Sie Ihr Depot bei Bedarf um

Bei Geldanlagen gilt der Spruch:

Hin und her macht die Taschen leer.

Zu deutsch:

Kaufen und verkaufen Sie Wertpapiere im großen Stil, verlieren Sie Geld.

Kosten Wertpapiertransaktionen mehr als ein Prozent des Anlagebetrags, sind diese unwirtschaftlich, so die Expertenmeinungen.

 

Schichten Sie Ihr Depot nur in folgenden Fällen um: wenn

  • sich Anlageziele,-betrag und -dauer geändert haben.
  • der Auszahlungstermin einer Anlage näher rückt.
  • eine einzelne Aktie in kurzer Zeit mehr als 10 % Gewinn gemacht hat.

 

Geld anlegen – Fazit

Lassen sich nicht von hohen Renditeversprechungen blenden. Meistens zahlen Sie in diesen Fällen gnadenlos drauf.

Nehmen Sie jetzt Ihre Gedanlagen selbst in die Hand statt dem Bankberater zu vertrauen.

Schuldentilgung ist die beste Geldanlage ohne Risiko.

Ihr verfügbarer Anlagebetrag entscheidet über die passenden Anlageformen und auch darüber, ob Sie diesen streuen können.

Nicht alle Anlageformen eignen sich für jedes Anlageziel.

Die benötigte Rendite entscheidet ebenso darüber, welche Anlageformen sich für Sie eignen.

Der Anlagehorizont beeinflusst den Anlageerfolg.

Geld anlegen mit hoher Rendite ist mit einem höheren Risiko verbunden.

Hohe Kosten reduzieren Ihre Performance.

Begrenzen Sie Ihre Verluste anstatt sie laufen zu lassen.

Hin und her macht die Taschen leer.

Wie spare ich am besten: 11 Spar-Insidertipps, damit es sich echt rentiert?

wie am besten sparen
Wie spare ich am besten?

Wie spare ich am besten?

Viele wollen das Geld, das sie übrig haben, zur Seite legen – wissen aber nicht, wie es gewinnbringend geht.

Jedoch werden Sie das meiste erst dann herausholen, wenn Sie Ihr Geld richtig sparen.

Richten Sie sich nach den 11 folgenden Spar-Insidertipps,  wird sich das Sparen auch für Sie rentieren.

 

Wie spare ich am besten? Mit dem Zinseszinseffekt

Geld ansparen generell– damit sollten Sie beginnen, sobald Sie verdienen und spätestens dann, wenn Sie in Ihrem Job durchstarten.

Wenn Sie sparen, bitte nicht in einem Sparstrumpf unter dem Kopfkissen, sondern auf der hohen Kante.

Je früher Sie beginnen, umso länger kann Ihr Geld für Sie arbeiten und desto mehr profitieren Sie vom Zinseszinseffekt.

 

Wie wirkt der Zinseszinseffekt?

Der Zinseszins ist der Zins, der auf Ihr Kapital bezahlt wird und künftig zusammen mit dem Kapital verzinst wird.

Durch den Zinseszinseffekt arbeitet Ihr Geld für Sie.

Beispiel

Sie legen am 01.01.18 100 € für ein Jahr zu einem Zinssatz von 5 % an. Dann erhalten Sie am 31.12.18 auf das Kapital 5 % Zinsen.

100,- € eingezahltes Kapital + 5 € Zinsen = 105 €

100 € x 1,05 = 105 €

Legen Sie 2019 die 105 € zu 5 % Zinsen an, erhöht sich Ihr Kapital Ende 2019 auf 110,25 €.

Investieren Sie diesen Betrag im Folgejahr wieder zu 5 % Zinsen, verfügen Sie am Jahresende über ein Kapital von 115,76 €

()

Sie erhöhen den Zinseszinseffekt, indem Sie monatlich investieren.

So werden aus einem monatlichen Sparbetrag von 100 € zu einem Zins von 5 % nach zehn Jahren 15.592,93 Euro. Eingezahlt haben Sie in den 10 Jahren 12.000 Euro, die restlichen 3.592,93 Euro sind Zinsen.

Nach 30 Jahren sind es 83.572,64 € – bei eingezahlten 36.000,- € und erhaltenen Zinsen von 47.572,64.

()

Fazit

Egal ob monatlich 50 oder 500 € gespart – der Zinseszinseffekt funktioniert.
So können Sie wunderbar sparen, ohne geizig zu sein oder auf den Urlaub zu verzichten.

()

Aber seien Sie sich über eines klar:

Das Ganze klappt nur, wenn Sie den gezahlten Zinsbetrag im Folgejahr zusammen mit Ihrem Startkapital reinvestieren – anstatt ihn abzuheben.

Lassen Sie sich den Zinsbetrag ausbezahlen, kann Ihr Startkapital nur 5,- € Zinsen pro Jahr abwerfen.

()

Geld richtig sparen?

Ja, das geht auch für kleine Beträge.

Diese 11 Spar-Insidertipps zeigen Ihnen, was Sie tun müssen.

Fangen Sie an!

 

Spar-Insidertipp 1: Klären Sie, wie viel Geld Sie monatlich sparen können

Dazu müssen Sie wissen, wie viel Sie im Monat wofür ausgeben.

Hierzu eignet sich ein Haushaltsbuch, in dem Sie all Ihre Einnahmen und Ausgaben penibel auflisten.

Teilen Sie Ihre Ausgaben in folgende Posten ein

  • Miete und Mietnebenkosten
  • Altersvorsorge und Versicherungen
  • Nahrungsmittel
  • Strom,Heizung, Warmwasser
  • TV, Telefon und Internet
  • Auto und Mobilität
  • Freizeit und Urlaub
  • Kleidung, Hygiene
  • Beiträge, Abos, Bildung
  • Garten und Haustiere
  • Steuerrückstellung bei Selbstständigen und Freiberuflern

Rechnen Sie Beträge auf einen Monat herunter, die Sie vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich bezahlen müssen.

Addieren Sie am Monatsende Ihre Ausgaben in den jeweiligen Posten und bilden daraus eine Gesamtsumme.

Zu den Einnahmen gehören

  • Netto-Lohn und -Gehalt aus Angestelltentätigkeit
  • Einkünfte aus selbstständiger oder freiberuflicher Tätigkeit
  • Einkünfte aus land- und forstwirtschaftlichem Betrieb
  • Zinsen und Dividenden aus Geldanlagen
  • Kindergeld
  • Weihnachts- und Urlaubsgeld

Zählen Sie Ihre Einnahmen zusammen.

Ziehen Sie anschließend die Gesamtsumme Ihrer Ausgaben von Ihren Einnahmen ab und Sie erhalten den Betrag, den Sie sparen können.

Einnahmen – Ausgaben = Sparbetrag

Machen Sie das ein paar Monate lang. Dann erkennen Sie Trends und bekommen einen guten Überblick,wo Ihr Geld bleibt.

()

Warum ein Haushaltsbuch führen?

Weil es Ihnen mehrere Vorteile bietet.

Sie

  • bekommen einen guten Überblick über Ihre Ausgaben.
  • entlarven die Bereiche, in denen Sie zu viel Geld ausgeben.
  • vermeiden in Beziehungen den Streit ums liebe Geld, weil jeder Bescheid weiß.

Übrigens:

Sie können das Haushaltsbuch auf mehrere Arten führen:

  • handschriftlich in einer Kladde, einem Heft oder Buch
  • in Excel
  • mit speziellen Computerprogrammen
  • per Smartphone-Apps

Wir führen unsere Haushaltsbücher in Excel, weil wir die notwendigen Formeln vorab eingebaut haben.

Ich sammle alle Belege meiner Ausgaben in meinem Geldbeutel sowie in einem speziellen Ordner meiner Email-Inbox.

Einmal pro Woche übertrage ich die Ausgaben anhand meiner Belege in mein Excel-Sheet. Dank der eingebauten Formeln sehe ich sofort, wie hoch meine Ausgaben sind und was am Monatsende übrig bleiben wird.

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Spar-Insidertipp 2: Sparziel festlegen

Träume und Wünsche sind schön.

Sie zu verwirklichen erfordert mehr.

Legen Sie Ihr Sparziel schriftlich fest, bevor Sie mit dem Sparen beginnen.

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Dabei sollten Sie sich über drei Punkte klar werden:

1. Wofür Sie Geld sparen möchten.

Motive können sein:

  • Rücklagen für größere Ausgaben wie neues Auto, Fernseher oder neue Möbel.
  • Geldreserve für unvorhergehene Ausgaben.
  • Eigenkapital für das Haus im Grünen.
  • Altersvorsorge
  • Geldanlage an der Börse, um mehr aus dem Geld zu machen.
  • Sondertilgungen bei der Baufinanzierung.

 

2.Wie viel Geld Sie sparen wollen.
Dafür müssen Sie wissen, wie viel Ihre Wünsche kosten und wie viel Geld Sie dafür bereits haben.

3.Wann Sie Ihr Sparziel erreichen wollen.

 

Spar-Insidertipp 3: Sparquote festlegen

Wieviel sollten Sie sparen?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten.

Die Sparquote hängt ab von

  • der Höhe Ihres Einkommens
  • Ihrem Alter
  • Ihren Lebensumständen

Bei den meisten passiert folgendes:

Kaum steigt das Einkommen, geben sie mehr Geld aus.

Langfristig gesehen ein kostspieliger Fehler.

Folgen

1.Sie sparen nicht mehr als vor der Gehaltserhöhung und verschenken aufgrund des Zinseszinseffekts Tausende von Euros.

2. Sie gewöhnen sich an ein größeres Ausgabenniveau – fatal bei Jobverlust.

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Mein dringender Rat an Sie:

Machen Sie es umgekehrt.

Erhöhen Sie den monatlichen Sparbetrag bzw. die Sparquote und halten die Lebenshaltungskosten konstant.

 

Die Sparquote liegt in Deutschland bei durchschnittlich 10 % des verfügbaren Einkommens.

In der Praxis reicht diese Sparquote für die Altersvorsorge und den Erwerb einer Immobilie.

Umso besser ist es, wenn Sie mehr zur Seite legen.

Bei finanziell erfolgreichen Menschen liegt die Sparquote bei etwa 30 %.

Versuchen Sie diese zu erreichen.

 

Auch wir haben es so gemacht.

Schon vor unserer Hochzeit war uns klar, dass wir uns schnell eine Eigentumswohnung kaufen wollen.

Wir haben beide gearbeitet und hätten uns locker eine größere Wohnung mieten können.

Aber wir hätten nur wenig gespart.

Also blieben wir in unserer 65 m² großen Wohnung und konnten größere Beträge zur Seite legen.

Ergebnis:

Drei Jahre später (Juli 1994) zogen wir in unsere erste Eigentumswohnung um.

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Warum Sparziele schriftlich formulieren?

Was schwarz auf weiß geschrieben steht, ist Fakt.

Geschriebenes sorgt dafür, dass Sie Ihre Sparziele nicht aus den Augen verlieren.

Sie verankern Ihre Ziele in Ihrem Unterbewusstsein.

Klar fokussiert richtet sich Ihre Energie wie ein Laserauf Ihre Sparziele. Dadurch gewinnt Ihr Vorhaben mehr und mehr an Dynamik.

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Sie verstärken diesen Effekt, indem Sie Ihre Sparziele dort anbringen, wo Sie sie jeden Tag sehen können.

Eine Harvard-Studie mit Studenten im MBA-Programm der Universität hat eines gezeigt:

Wer Ziele klar formuliert aufschreibt, erreicht diese auch.

Diese Studenten wurden nach ihren Zielen und Plänen gefragt und ob sie diese aufgeschrieben hätten.

84 % der Studenten hatten noch keine klaren Zukunftsziele. 13 % hatten zwar Ziele, aber nicht schriftlich festgelegt. 3 % der Studenten hatten Ihre Ziele und Pläne schriftlich ausformuliert.

Zehn Jahre später kam heraus, dass die Studenten

  • mit ihren schriftlichen Zielen zehnmal mehr verdienten als alle anderen.
  • die ihre Ziele und Pläne nicht aufgeschrieben hatten, immerhin doppelt so viel verdienten als die restlichen Kommilitonen.

 

Eine Studie mit Schülern führte zu ähnlichen Ergebnissen.

Schüler, die ihre Wünsche notiert hatten, zeigten sehr positive Veränderungen. Bei der Gruppe, die Ihre Wünsche nicht aufgeschrieben hat, blieb alles unverändert.

 

Spar-Insidertipp 4: Wer im Kleinen spart, kann sich Großes leisten.

Wie mehr Geld sparen?

In dem Sie bei den Lebenshaltungskosten nach Einsparmöglichkeiten suchen.

Über das Jahr lassen sich mehrere 100 € einsparen – bares Geld, das Sie künftig jeden Monat übrig haben – ohne dafür zu arbeiten.

An Ihren Ausgaben im Haushaltsbuch erkennen Sie, wo Sie einsparen können. Einsparpotenzial bieten fast immer die Posten

  • Kleidung und Shopping
  • Abos und Beiträge
  • Garten und Haustiere
  • Versicherungen und Energie

 

Spar-Insidertipp 4 a): Versicherungsprämien senken

Versicherungen sind ein großer Fixkostenblock!

Wie kann man sparen?

In dem Sie bei Ihren Policen zwischen wichtigen, notwendigen, sinnvollen und verzichtbaren Versicherungen unterscheiden und die verzichtbaren sofort kündigen.

Notwendige und wichtige Versicherungen sind:

Sinnvoll sind noch:

  • Verkehrsrechtsschutz für die Kosten Ihres Rechtsstreits im Straßenverkehr. Typische Beispiele: Geschwindigkeitsübertretungen und Abstandsverletzungen.
  • Mieter-Rechtsschutz für Ihre Prozesskosten beim Krach mit Ihrem Vermieter. Als Mitglied eines Mietervereins brauchen Sie diesen Rechtsschutz nicht, da Sie dort eine rechtliche Beratung erhalten.
  • Vermieter-Rechtsschutz die Gebühren Ihres Rechtsstreits mit Ihren Mieter.
  • Krankentagegeld
  • Rechtsschutz für Geschäftsführer und Vorstände wegen ihrer organschaftlichen Haftung.
  • Hausrat*-, Risikolebensversicherung*

Verzichtbare Versicherungen sind je nach Lebensstil

  • Brillen- und Handyversicherungen
  • Reiserücktrittsversicherungen

Lebensversicherungen als Kapitalanlage rentieren sich aufgrund hoher Kosten und geringer Rendite heute nicht mehr.

Suchen Sie für die notwendigen und sinnvollen Versicherungen per Vergleich nach günstigeren Angeboten. Die Preisunterschiede sind häufig viel größer, als Sie ahnen.

Geben Sie hier im Vergleichsrechner von Tarifcheck.de* Ihre Daten ein und schon erhalten Sie mit nur einem Mausklick passende Angebote.

 

Zum Versicherungsvergleich

 

Spar-Insidertipp 4 b): Energiekosten senken

Wie viel sparen bei Strom und Gas?

Je nach Anbieter können die eingesparten Beträge bis zu mehreren 100 € im Jahr ausmachen.

Vergleichen Sie die Stromtarife.

 

Jetzt Stromanbieter wechseln

 

Führen Sie zu Gas ebenso einen Vergleich durch.

 

Jetzt Gasanbieter wechseln

 

Wechseln Sie, wenn Sie einen günstigeren Anbieter gefunden haben. Oft übernimmt der neue Anbieter die Kündigung Ihres alten Vertrages und weiteren Papierkram.

 

Spar-Insidertipp 4 c) Günstiger Einkaufen im Internet

Weitere geniale Sparmöglichkeiten bietet das Internet – z.B.

  • das Amazon Sparabo: Hier bekommen Sie Lebensmittel und Haushaltswaren kostenlos nach Hause geliefert und profitieren von tollen Rabatten.
  • die Preisvergleichsportale wie idealo.de

 

Spar-Insidertipp 5: bestehende Kredite umschulden

Viele finanzieren ihre Wünsche mit einem Kredit oder überziehen dafür ihr Girokonto.

Konsumentenkredite sind sehr teuer, da sie sich so gut wie nie besichern lassen.

Am teuersten sind Kontoüberziehungen, da die Bank diese nicht einplanen kann.

Baufinanzierungen dagegen sind billiger, da dafür eine Grundschuld als Sicherheit im Grundbuch eingetragen wird.

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Wie am besten sparen?

Vermeiden Sie Konsumentenkredite und Kontoüberziehungen.

Haben Sie einen Konsumentenkredit* oder eine Baufinanzierung am Hals, könnte eine Umschuldung sinnvoll sein.

Vor allem, wenn das Leitzinsniveau zwischenzeitlich gesunken ist. Dann sind auch Kreditzinsen niedriger.

Führen Sie einen Kreditvergleich durch und wechseln gegebenenfalls den Anbieter.

Zum Kreditvergleich

 

Spar-Insidertipp 6: Dauerauftrag auf ein Tagesgeldkonto einrichten

Lassen Sie die monatliche Sparrate auf ein Tagesgeldkonto automatisch überweisen, sobald Sie Ihr Einkommen bekommen haben.
Dazu besorgen Sie sich zunächst ein Tagesgeldkonto. Hier kommen Sie per Vergleich zum richtigen Angebot.
Richten Sie anschließend einen Dauerüberweisungsauftrag auf Ihrem Girokonto ein.

Warum?

Durch die automatische Überweisung ist die Sparrate aus den Augen und aus dem Sinn. Sie gewöhnen sich nicht daran, mehr zu haben und auszugeben.

Sie müssen sich nicht nur um die Überweisung kümmern. Außerdem wird das Risiko ausgeschaltet, eine Sparrate wegzulassen, weil es gerade nicht passt.

Auf dem Tagesgeldkonto bekommen Sie Zinsen.

Durch das Tagesgeldkonto kommen Sie nicht zu schnell in Versuchung, doch an die die Ersparnisse ranzugehen.

 

Spar-Insidertipp 7: Geld ansparen und klug investieren

Sollte der knallrote Porsche Ihres Nachbarn der Traum Ihrer schlaflosen Nächte sein, denken Sie trotzdem an Ihre Zukunft.

Denn Sie brauchen auch Rücklagen

  • als Notgroschen für unvorhergesehene Ereignisse wie Krankheit, Arbeitslosigkeit oder Reparaturen.
  • für größere Ausgaben wie neues Auto, neue Möbel oder der Kauf eines Hauses oder einer Wohnung.
  • als Altersvorsorge

So sollten Sie nicht nur für den schicken Flitzer sparen, sondern Ihre Sparrate auch für die Rücklagen verwenden.

Zugegeben:

Bei kleinen Beträgen dauert es bis zum Porsche länger.

Aber andererseits haben Sie auch vorgesorgt.

Denn was bringt Ihnen die Rennsemmel, wenn Sie arbeitslos werden oder andere unvorhergesehene größere Ausgaben folgen.

 

Spar-Insidertipp 8: die richtige Sparform auswählen

Jetzt müssen Sie die richtige Sparform auswählen.

Die Geldinstitute bieten verschiedene Sparformen an. So hängt die Sparform vom Sparziel und Sparzweck ab.

Innerhalb der Sparformen unterscheidet man

  • zwischen Zwecksparen und Vorsorgesparen.
    Zum Zwecksparen zählt das Sparen für einen Urlaub, für eine Wohnung oder für Ihren knallroten Porsche. Das Vorsorgesparen umfasst das Sparen als Notgroschen sowie die Altersvorsorge

 

  • nach schneller Verfügbarkeit und langfristiger Bindung.

 

  • nach der Risiko-Rendite-Verhältnis. Davon später mehr….

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Übliche Sparprodukte sind:

  • Sparbuch bzw. Sparbrief

Das gute alte Sparbuch – meistens risikolos, daher überaus beliebt, aber mit niedrigen Renditen/Zinsen.

Alternative Begriffe sind Sparkonto oder Sparbrief.

Beim Sparbuch überlassen Sie das Geld ihrer Hausbank. Damit kann sie wirtschaften und Sie erhaltenen Zinsen auf ihrer Einlage.

Sparbuch, Sparbrief und Co. eignen sich für den Notgroschen sowie bei finanziellen Engpässen.

Können Sie auf das Geld für einen festgelegten Zeitraum verzichten, könnte auch ein Kapital-Sparbuch in Betracht kommen. Hier bekommen Sie zwar bessere Zinsen. Aber Sie sind während der Laufzeit einen Zinsänderungsrisiko ausgesetzt.

Alternativ können Sie ihre Sparraten auch auf dem Tagesgeldkonto belassen, sofern Sie dort höhere Zinsen als auf dem Sparbuch bekommen.

 

  • Sparplan
    Der Sparplan ist ein Sparvertrag, in dem Sie einmalig oder monatlich einzahlen. Er lässt sich individuell auf Ihre Vorstellungen bezüglich Sicherheit, Anlageschwerpunkt, Rendite und Verfügbarkeit ausgestalten.

 

  • Fondssparen

Beim Fondssparen eröffnen Sie bei einer Bank oder Fondsgesellschaft einen Fondssparplan. Diese Pläne gibt es teilweise schon ab monatlich 25 €. Sie investieren diesen Betrag jeweils am Monatsanfang oder in der Monatsmitte in den gewählten Fonds.

Das Tolle daran ist, dass Sie
bereits mit kleinen Beträgen kostengünstig in Aktien und oder Renten investieren können.

die Kursschwankungen an der Börse nicht zu jucken braucht. Denn Sie profiteren vom sogenannten Cost Average-Effekt, in dem Sie mal bei höheren aber auch bei niedrigeren Kursen kaufen. Bei steigenden Kursen erwerben Sie weniger Fondsanteile, bei fallenden Kursen sind es mehr. So errechnet sich immer ein neuer Einstandspreis.

-nicht den idealen Einstiegszeitpunkt suchen müssen, den selbst versierte Fondsmanager nicht immer finden.

 

  • Das Wertpapiersparen bzw. Indexsparen funktioniert genauso wie das Fondssparen.  Mit dem Unterschied, dass Sie Anteile an einer einzelnen Aktie, an einem festverzinslichen Wertpapier oder an einem Indexfonds erwerben.

 

  • Bausparen
    Beim Bausparen sparen Sie über einen Zeitraum von sieben Jahren monatlich Geld an, das später als Eigenkapital für einen Bausparkredit dient. Zwar sind in der Ansparphase die Zinsen niedrig. Dafür kann der Bausparkredit billiger sein als manch eine Baufinanzierung von der Bank.

 

Spar-Insidertipp 9: Nicht alle Eier in einen Korb legen oder sich zu früh festlegen

Risiko streuen, diversifizieren, nicht alles auf eine Karte setzen:

Das ist eine der wichtigsten Börsenregeln für den Erfolg.

Verteilen Sie Ihre Sparraten auf Produkte, die nicht nur in eine einzelne Anlageklasse investieren.

Einfacher geht es bei Sparraten im hohen dreistelligen Bereich.

Für kleinere Sparbeträge eignen sich besonders das Index-und Fondssparen

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Legen Sie sich nicht zu früh und nur auf Sparprodukte mit langer Bindung fest.

Sollten sich ihre Lebensbedingungen durch Arbeitslosigkeit verändern, können Sie nicht mehr weiter einzahlen.

Sie müssen den Vertrag vorzeitig auflösen. Bei manchen Produkten geht das nur unter erheblichen Einbußen.

Teilen Sie Ihre Sparrate möglichst auf Produkte mit kurzer und längerer Bindung auf.

 

Spar-Insidertipp 10: Achten Sie auf das Risiko und den Zeitfaktor

10 % oder mehr Rendite im Jahr – wer wünscht sich das nicht.

Doch sollten Sie diesen Zusammenhang das Risiko beachten:

Die Rendite orientiert sich an den allgemeinen Leitzinsen. Sie ist hoch, wenn die Leitzinsen oben sind.

Ist das Zinsniveau wie derzeit rekordniedrig, sind die Renditen ebenso niedrig.

Also sind Angebote mit zweistelligen Renditen im Jahr schon sehr hoch.

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Eine Sparform – schnell verfügbar, zugleich risikolos und mit hohen Renditen – gibt es nicht.

Gehen Sie davon aus, dass

  • schnell verfügbare Sparprodukte meistens risikolos sind, aber nur die niedrigsten Renditen bieten.
  • Sparprodukte mit längerer Bindung oft ein höheres Risiko bergen, aber je nach Risikograd höhere bis hohe Renditen bieten.
  • Angebote mit extremer Rendite auch extrem risikoreich sind. Zudem landen 10 bis 20 % Ihrer Einzahlungen in den Taschen des Anbieters. Dann ist die tolle Rendite im Handumdrehen wieder dahin.

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Wie sollten Sie entscheiden?

Bei einem kurzen Anlagehorizont von bis zu 3 Jahren, sollten Sie nur risikoarme Sparprodukte wählen.

Brauchen Sie das Kapital erst in fünf oder sieben Jahren, sollten Sie sich für das Fondsparen in einen gemischten Fonds entscheiden.

Haben Sie noch mehr Zeit, sollten Sie einen Aktien-oder Indexfonds einsparen.

Im Zweifel lieber Finger weg von Angeboten mit extremer Rendite!

 

Spar-Insidertipp 11: Nur im Ausnahmefall umschichten

Das gilt für Produkte wie Fondssparen, Indexsparen oder Wertpapiersparen.
Da kann es Ihnen passieren, dass ihr Bank Berater zum Umschichten Ihrer Fondsanteile in neue rät.

Die gängige Begründung dafür lautet:

Der alte Fonds bringe nicht mehr genügend Rendite und der neue werde sich besser entwickeln.

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Zum einen weiß das keiner genau.

Zum anderen ist das Umschichten mit Gebühren verbunden – beim Verkauf der alten und beim Kauf der neuen Fondsanteile.

Unter dem Strich verringert sich Ihre Rendite, während sich die Kostenstelle Ihres Bankberaters freut.

Schichten Sie nur im Ausnahmefall um.

Diese 10 Spar- Insidertipps sind bares Geld wert und bringen Sie auf die Erfolgsspur.

Befolgen Sie diese und Sie stehen finanziell auf der Sonnenseite!

10 Insidertipps, wie Sie Ihre Wohnung garantiert solide finanzieren

Viele wollen sich den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllen anstatt dem Vermieter Unsummen in den Rachen zu werfen.

Leider lässt sich eine Immobilie meistens nicht komplett aus der Portokasse oder den Ersparnissen bezahlen.

Eine Baufinanzierung liefert das fehlende Kapital.

Hier finden Sie 10 Insidertipps für die solide Finanzierung Ihrer Eigentumswohnung.

 

Wohnung finanzieren – kalkulieren Sie trotz rekordniedriger Zinsen mit spitzem Bleistift

Die Zinsen für Baukredite sind immer noch rekordverdächtig niedrig. Banken vergeben Immobiliendarlehen für Zinsen unter 2 Prozent.

Der Traum von den eigenen vier Wänden rückt in greifbare Nähe.

Trotz niedrigster Zinsen – kalkulieren  Sie zu Ihrer Sicherheit lieber mit spitzem Bleistift.

Erfahren Sie jetzt, wie es wirklich geht.

 

Was ist eine Baufinanzierung?

Dahinter verbirgt sich meistens ein langlaufender Kredit für den Kauf

  • einer Immobilie zur privaten Nutzung oder Vermietung.
  • gewerblicher Immobilien wie Bürogebäude oder Einkaufszentren.

Alternative Bezeichnungen sind: Immobilienfinanzierung, Baugeld, Hauskredit u.s.w.

Die Immobilienfinanzierung lässt sich darüberhinaus auch nutzen als

  • Finanzierung einer Neubaus oder Sanierung von Immobilien.
  • Zwischenfinanzierung, wenn zum Beispiel das Geld aus einem Bausparvertrag noch nicht zuteilungsreif ist.

Ihr Baukredit wird grundsätzlich mit einer Grundschuld abgesichert, die in das Grundbuch Ihrer Wohnung eingetragen wird.

Als weitere Sicherheiten taugen andere lastenfreie oder nur wenig belastete Immobilien aus Ihrem Besitz.

 

Wer kann eine Baufinanzierung bekommen?

Baudarlehen werden nach den Kreditvergaberichtlinien des Anbieters vergeben. Wer diese erfüllt, kann sofort eine Baufinanzierung  bekommen.

Die deutschen Geldgeber offerieren unterschiedliche Konditionen.

Sie richten sich nach folgenden Punkten:

  • Bonität aufgrund Ihres Einkommens, Eigenkapitals und Ihrer Sicherheiten
  • Beleihungswert des Objekts. Meistens beläuft er sich auf 60 bis 80 Prozent des Kaufpreises bzw. Baukosten.

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So finanzieren Sie Ihre Wohnung richtig

Die Höhe Ihres verfügbaren Einkommens, Eigenkapitals und Ihrer Sicherheiten beeinflussen den Zinssatz Ihres Baugeldes.

Je besser diese Daten ausfallen, umso günstiger wird Ihre Baufinanzierung.

Für Ihr Baugeld brauchen Sie folgende 6 Eckdaten:

  • verfügbares Eigenkapital
  • Kreditbedarf
  • verfügbares Einkommen
  • vorhandene Sicherheiten
  • gewünschter Tilgungsanteil
  • Zinsbindungsdauer

Wenn Sie diese zehn Insidertipps beachten, stehen Sie mit Ihrer Wohnungsfinanzierung auf der sicheren Seite.

 

Insidertipp 1: Kalkulieren Sie Ihr Eigenkapital bloß nicht zu knapp

Experten empfehlen einen Eigenkapitalanteil in Höhe von mindestens 20 bis 30 Prozent des Kaufpreises.

Auch wir haben unsere Wohnungen mit einem Eigenkapital von mindestens 20 Prozent finanziert.

Hintergrund:

Banken sind großzügiger, wenn sie die Immobilie nicht bis zum letzten Dachziegel beleihen müssen.

Je mehr Erspartes Sie in die Finanzierung einbringen, desto günstiger die Zinsen.

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Zum Eigenkapital zählen

  • Ihr Tages- und Festgeld, Ihre Sparguthaben.

 

  • liquidierbare Wertpapiere.

 

  • fällige Lebensversicherungen im Zeitpunkt des Immobilienerwerbs.

 

  • die Summe Ihrer Eigenleistungen.

Eigenleistungen sind eingesparte Lohnkosten der Handwerker bei einer Renovierung oder einem Neubau. Der Darlehensnehmer erledigt diese Tätigkeiten selbst. Darunter fallen Teppichboden verlegen, Streichen oder Tapezieren. Die Kreditgeber akzeptieren diese Arbeiten nur in Höhe von 15 Prozent als Eigenkapital.

 

Achtung!

Nach dem Kauf sollten Sie mindestens drei Nettomonatsgehälter als Reserve halten. Unvorhergesehene Ausgaben können Ihre Finanzierung schnell über den Haufen werfen.

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Ich weiß, wovon ich schreibe.

Nichts ist blöder, als nach Kauf, Renovierung und Einzug vollkommen abgebrannt zu sein.

Sparkonten geplündert, Wertpapiere verkauft und Girokonten überzogen:

Mein Mann und ich haben diesen Mist zweimal erlebt.

Trotz akribischer realtime Buchführung mit Excel während der Kauf- und Renovierungsphase.

Beide Male sind uns Kosten dazwischengekommen, mit denen wir nicht gerechnet haben.

Beim ersten Mal ging unsere Stereoanlage kurz nach dem Einzug kaputt. So mussten wir den Kauf einer neuen Anlage um drei Monate verschieben.

Beim zweiten Mal mussten wir zwei Monate warten, bis wir unseren Hauswirtschaftsraum endlich mit Portas verschönern lassen konnten.

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Insidertipp 2: Kredit ohne Eigenkapital – lieber Finger weg

Ein Baukredit ohne Eigenkapital birgt ein hohes Ausfallrisiko und ist daher sehr teuer.

Er eignet sich nur für alle, die beruflich fest im Sattel sitzen und richtig gutes Geld verdienen. Darunter verstehe ich überdurchschnittliche  Einkommen  ab 400.000,-€ pro Jahr.

Er eignet sich u.U. beim Kauf einer Immobilie als Kapitalanlage. Zum einen bezahlt sich die Immobilie durch die Mieteinnahmen quasi selbst ab. Zum anderen können Sie die Verluste durch die Kreditabtrag steuermindernd geltend machen.

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Ich rate generell davon ab – zumindest bei Selbstnutzung.

Ich habe es bei meinem Chef erlebt, als ich Mitte der 90er Jahre als Fondsmanagerin in einer Kapitalanlagegesellschaft gearbeitet habe.

Der “Vollidiot” finanzierte ein Haus ohne Eigenkapital, hatte aber Frau und vier Kinder.

Die Zinsen lagen bei 8 bis 9 Prozent.

Es kam wie es kommen musste.

Die Kinder wurden größer und anspruchsvoller.

Unvorhergesehene Großausgaben kamen hinzu.

Er konnte die Banken nicht mehr bedienen, musste das Haus mit Verlust verkaufen und saß auf einem Schuldenberg von damals 100.000 DM.

Entsprechend mies war seine Laune.

Zudem war der Kerl auf mich auch noch neidisch, weil wir ebenso Eigentum besaßen – aber dort wohnen bleiben konnten.

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Kredite ohne Eigenkapital bei Selbstnutzung eignen sich definitiv nicht:

  • für kinderreiche Familien mit einem Durchschnittsgehalt.
  • für alle ohne wackelfesten Job.
  • wenn sich ein konjunktureller Abschwung abzeichnet.

Lassen Sie lieber die Finger davon und verschieben den Wohnungskauf auf bessere Zeiten.

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Übrigens:

Wohnung finanzieren ohne Eigenkapital soll künftig noch schwieriger werden.

Denn aufgrund der europäischen Wohnimmobilienkreditrichtlinie verschärfen sich die Vergabebedingungen immer mehr.

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Insidertipp 3: Kreditbedarf richtig ermitteln

Die Höhe Ihres Kreditbedarfs hängt vom verfügbaren Eigenkapital ab.

In die Anschaffungskosten fließen ein:

  • Kaufpreis der Immobilie oder die Kosten für Neubau oder Sanierung.
  • Grunderwerbsteuer – je nach Bundesland zwischen 3,5 bis 5 Prozent.
  • Gebühren für Notar von 1 bis 1,5 Prozent des Kaufpreises.
  • Gebühren für den Grundbucheintrag von 0,5 Prozent der Kaufsumme.
  • Maklerprovisionen – je nach Bundesland von 3,57 bis 6 Prozent.
  • Nebenkosten der Baufinanzierung wie Bereitstellungsgebühren und Kosten von Zwischenfinanzierungen.

Bei einer Immobilie, die 300.000 Euro kostet, summieren sich die Nebenkosten schnell auf bis zu 21.000 Euro.

Sie ermitteln Ihren Kreditbedarf, in dem Sie Ihr verfügbares Eigenkapital von den Anschaffungskosten abziehen.

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Anschaffungkosten – verfügbares Eigenkapital = Kreditbedarf

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Insidertipp 4: Kreditrate auf 40 Prozent des verfügbaren Einkommens begrenzen

Ihr verfügbares Einkommen bestimmt, wie viel Sie im Monat für die Rückzahlung des Kredits locker machen können.

Zum Einkommen gehören Einkünfte aus

  • Angestelltentätigkeit
  • selbstständiger und freiberuflicher Arbeit
  • Kapitalerträgen
  • Vermietung und Verpachtung
  • land-und fortwirtschaftlicher Tätigkeit

Das verfügbare Einkommen berechnen Sie, in dem Sie von Ihrem Nettoeinkommen folgende Lebenshaltungskosten abziehen wie

  • Miete
  • Altersvorsorge
  • Versicherungen
  • Nahrungsmittel
  • Strom
  • Heizung
  • Warmwasser
  • TV, Telefon und Internet
  • Mobilität
  • Freizeit und Urlaub
  • Steuern bei Selbstständigen und Freiberuflern

 

Wichtig:

Hausgeld nicht vergessen!

Ab dem Einzug in Ihre Eigentumswohnung zahlen Sie monatlich ein Hausgeld an den Hausverwalter der Eigentümergemeinschaft.

Es umfasst die

  • herkömmlichen Nebenkosten wie bei der Miete
  • Kosten für  Verwaltung, Hausmeister und Reinigung
  • Rücklagen für die Instandhaltung des Gebäudes

Am Jahresende wird abgerechnet.

Je nach Verbrauch bekommen Sie entweder Geld zurück oder müssen nachzahlen.

Meistens ist das Hausgeld um 20 bis 30 Prozent höher als die Nebenkosten bei der Miete.

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Nettoeinkommen – Lebenshaltungskosten = verfügbares Einkommen

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Mein dringender Rat an Sie

Um unvorhergesehene Ausgaben zu stemmen, sollten Sie maximal 40 Prozent des monatlichen Nettoeinkommens für die Rückzahlung des Kredits einplanen.

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Wann sollten Sie kaufen?

Gerade beim derzeitigen Niedrigzinsniveau sollten Sie kaufen, wenn

  • Sie als Monatsrate etwa den gleichen Betrag überweisen würden, den Sie als Miete zahlen. 
  • der Betrag Ihrer Monatsrate unter dem Ihrer Monatsmiete liegt.
  • Sie das Objekt vermieten und die Kreditkosten steuerlich absetzen können.

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Sie sollten nicht kaufen

  • wenn Ihre Einnahmen nicht stabil sind
  • bei drohender Arbeitslosigkeit.
  • Ihre Rate mehr als 300 € über Ihrer Miete liegt.

 

Insidertipp 5: Das richtige Darlehen auswählen

Als nächstes müssen Sie klären, welcher Immobilienkredit für Sie in Frage kommt.

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Auswahlkriterien sind

  • die Höhe Ihres finanziellen Spielraums für die monatlichen Raten.
  • wie lange Sie Ihre Wohnung finanzieren wollen.

()

Sie können Ihre Wohnung finanzieren mit

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  • einem Annuitätendarlehen mit festen Zinsen und gleichbleibender Monatsrate.

Sie zahlen über eine festgelegte Laufzeit monatlich eine gleiche Rate.

Ein Anteil der Monatsrate entfällt auf die vereinbarten Zinsen, der Rest auf die Tilgung.

Mit fortschreitenden Jahren erhöht sich der Tilgungsanteil, während sich der Zinsanteil verringert.

Am Ende der Zinsbindungsfrist haben Sie noch eine Restschuld. Entweder können Sie diese sofort zurückzahlen oder müssen das Darlehen verlängern.

Hier zahlen Sie günstigere Zinsen, wenn das allgemeine Zinsniveau gesunken ist. Allerdings fallen auch höhere Zinsen an, wenn die Leitzinsen gestiegen sind.

()

  • einem Festdarlehen.

Hier zahlen Sie nur die Zinsen. Der Tilgungsanteil wandert in eine Lebensversicherung. Das Darlehen tilgen Sie, wenn Ihre Lebensversicherung fällig wird.

()

  • einem Volltilgerdarlehen.

Am Ende der Laufzeit -von meistens 15 bis 35 Jahren – bleibt keine Restschuld. Sie sind schuldenfrei. Dieses Darlehen bietet sich an, wenn Sie schnell schuldenfrei sein möchten. Jedoch ist es meistens teurer als das Annuitätendarlehen.

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  • einem Bausparvertrag

Sie müssen ihn zunächst sieben bis acht Jahre besparen , bevor er Ihnen zugeteilt wird. Jedoch ist er mit niedrigeren Beleihungsgrenzen verbunden, so dass Sie Ihre Wohnung ggfs. noch mit einem weiteren Darlehen finanzieren müssen. Der Bausparvertrag eignet für alle, die mit dem Immobilienkauf noch warten können.

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  • einer Bausparsofortfinanzierung.

Im Gegensatz zu einem Bausparvertrag können Sie die Wohnung sofort kaufen und gleichzeitig eine bestimmte Summe ansparen.

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Insidertipp 6: Tilgungsrate im Annuitätendarlehen hoch ansetzen

Setzen Sie den Tilgungsanteil in der Rückzahlungsrate nicht zu niedrig an. Meistens beträgt er 1 Prozent.

Sie zahlen dann bis zum Sankt Nimmerleinstag.

Am Ende der Zinsbindungsfrist haben Sie immer noch eine fette Restschuld auf dem Buckel und müssen den Kredit verlängern.

Wenn es ganz übel läuft, haben Sie den Kredit im Zeitpunkt Ihrer Pensionierung immer noch am Hals.

Davon profitieren nur die Banken.

Sie jedoch gucken mit der Röhre ins Gebirge.

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In Niedrigzinsphasen wie derzeit sollte der Tilgungsanteil bei 2 bis 3 Prozent liegen.

Können Sie sich nur einen geringeren Tilgungsanteil leisten, lassen Sie sich wenigstens ein Sondertilgungsrecht einräumen.

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Insidertipp 7: Sondertilgung vereinbaren

Sondertilgung ja oder nein? Da lässt sich trefflich darüber streiten.

Banken raten eher davon ab, weil sie an langlaufenden Kreditverträgen interessiert sind.

()

Bei einer Sondertilgung zahlen Sie zwar etwas höhere Zinsen als beim Annuitätendarlehen.

Aaaber…..

Sie dürfen jedes Jahr bis zu der vertraglich vereinbarten Höhe eine Sondertilgung vornehmen.

Die Sondertilgung kann auch unter dem vereinbarten Höchstbetrag liegen.

Für die Sondertilgung eignen sich der Bonus, eine Sonderzahlung oder eine Gratifikation.

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Ich bin aus vier Gründen ein wahrer Verfechter von Sondertilgungen.

  • Sie müssen nicht sondertilgen, wenn es gerade nicht passt oder der Bonus ausgeblieben oder zu niedrig ausgefallen ist.
  • Sie entwickeln aber den Ehrgeiz, die Sondertilgung auf jeden Fall hinzukriegen.
  • Nach Ende der Zinsbindung haben Sie eine geringere Restschuld oder das Darlehen komplett zurückgezahlt.
  • Einen unvorhergesehenen Geldsegen können Sie wunderbar für die Sondertilgung verwenden.

 

Letzteres war bei unserer ersten Eigentumswohnung  leider nicht möglich.

Wir finanzierten in den 90er Jahren bei etwa 6,50 Prozent.

Leider konnten wir diesen Zinssatz nur ohne Sondertilgungsrecht bekommen. So haben wir den Kredit in zwei Tranchen aufgeteilt – mit 5-jähriger und 10jähriger Laufzeit.

Zwei Jahre nach unserem Einzug musste ich den Job wechseln. Die Abteilung, in der ich tätig war, wurde dichtgemacht.

Wenigstens handelte ich eine richtig fette Abfindung heraus.

Ich habe mich grün und blau geärgert, dass ich diese bei den hohen Zinsen nicht für die Sondertilgung einsetzen konnte.

()

Seitdem gilt bei mir das Motto:

Wohnung finanzieren ohne Sondertilgung – nur über meine Leiche.

So wahr ich hier schreibe – wir haben uns daran gehalten.

Alle nachfolgenden Immobilien haben wir nur noch mit Sondertilgung finanziert und deshalb ruckzuck abgezahlt.

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Insidertipp 8: Die richtige Zinsbindungsdauer wählen

Vergessen Sie eines bloß nicht:

Bei den meisten Krediten bleibt am Ende der Laufzeit eine hohe Restschuld.

Falls Sie diese nicht ablösen können, folgt ein neuer Kredit.

Sie wissen aber nicht, wo die Zinsen stehen.

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Wichtig!

Die Höhe der Leitzinsen entscheidet über die Höhe der Kreditzinsen, damit auch über die Dauer der Zinsbindung und den Tilgungsanteil der Monatsrate.

So müssen Sie schätzen, ob die europäischen Leitzinsen hoch oder niedrig sind und wohin sie gehen.

  • Bauzinsen sind  hoch, wenn das allgemeine Zinsniveau oben ist. In den siebziger Jahren lagen die Zinsen weltweit im zweistelligen Bereich.

 

  • Sie sind niedrig, wenn die Leitzinsen niedrig sind. In den vergangenen Jahren sind die Leitzinsen auf nahezu 0 % gesunken. Deshalb können Sie derzeit je nach Bonität Kreditzinsen von 1 bis 2 Prozent bekommen.

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Generell gilt:

Mit einer langen Zinsbindung schützen Sie sich besser gegen steigende Zinsen. Doch kommt es auf das Zinsniveau an.

Entscheiden Sie wie folgt:

  • Wählen Sie in Niedrigzinsphasen wie derzeit eine lange Zinsbindung von bis zu 15 Jahren oder länger und bestehen Sie auf Sondertilgungsmöglichkeiten.
  • In Hochzinsphasen dagegen sollten Sie eine kurze Zinsbindung von 5 bis maximal 10 Jahren wählen. Oder die Kreditsumme in zwei Tranchen unterschiedlich langer Zinsbindung aufteilen – so wie wir es mit unserer ersten Eigentumswohnung gemacht haben.

 

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Insidertipp 9: Kredite vergleichen

Als Kreditgeber treten auf

  • Banken und Sparkassen
  • Bausparkassen
  • Versicherungen
  • Arbeitgeber über ihre Pensionskasse

 

Insidertipp 9 a)

Rennen Sie nicht gleich zu Ihrer Hausbank.

Denn sie bietet nicht immer die besten Bedingungen.

Führen Sie auf jeden Fall einen Baufinanzierungsvergleich durch, da sich die Konditionen der Anbieter stark unterscheiden können.

 

Jetzt Baufinanzierung vergleichen

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Insidertipp 9 b)

Wenden Sie sich zunächst an einen Kreditvermittler.

Sie arbeiten mit vielen großen und kleinen Banken zusammen und finden teilweise unglaublich günstige Angebote.

Wir haben das kürzlich auch gemacht, weil wir uns gerade eine Wohnung in München gekauft haben.

Die uns angebotenen Zinssätze rangierten von 0,95 bis 1,25 Prozent.

Der Unterschied macht satte 30 Basispunkte aus – bei einer Kreditsumme von z.B. 1 Million € wären es 3000,- Zinsen pro Jahr mehr oder weniger.

Da muss `ne Oma lange für stricken.

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Wissen Sie, was wir herausgefunden haben?

Nicht zu fassen!

Große Banken wie Commerzbank und Deutsche Bank bieten Kreditvermittlern Konditionen, an die selbst deren Kreditsachbearbeiter nicht herankommen.

Der tiefere Grund:

Jeder  Kreditsachbearbeiter wird intern wie eine Kostenstelle betrachtet , die sich finanzieren muss. Daher können sie dem Otto-Normalverbraucher keine so günstigen Konditionen bieten wie ein Kreditvermittler.

Abgesehen davon, lagern große Banken ihre Immobilienfinanzierung aus Kostengründen mehr und mehr an unabhängige Vermittler aus.

Dafür werden intern Personal abgebaut und Filialen geschlossen.

 

Insidertipp 9 c)

Prüfen Sie staatliche Förderungen wie Wohnriester und die Programme der KfW-Bank.
Bauen, sanieren oder modernisieren Sie Ihre Immobilie besonders klimaschonend, erhalten Sie von der KfW, Kreditanstalt für Wiederaufbau zinsgünstige Kredite und Zuschüsse.

 

Insidertipp 9 d)

Wichtig bei allen Angeboten:

Vergleichen Sie den effektiven Jahreszins bei verschiedenen Banken.

Der Effektivzins berücksichtigt neben dem Nominalzins zum Beispiel Bearbeitungsgebühren sowie die Zins- und Tilgungsverrechnung auf dem Kreditkonto.

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Insidertipp 10: Kreditantrag – Unterlagen rechtzeitig zusammenstellen

Darlehensgeber benötigen Unterlagen zu Einkommen, Sicherheiten und dem Objekt.

Stellen Sie die Unterlagen rechtzeitig zusammen.

Spätestens beim Notartermin muss die Finanzierung in trockenen Tüchern sein.

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Dabei sind die Anforderungen der Darlehensgeber unterschiedlich hoch.

Erkundigen Sie sich auf der Webseite des jeweiligen Anbieters oder bei dem Kreditvermittler, welche Dokumente konkret benötigt werden.

Im einzelnen sind es meistens

  • Gehaltsabrechnungen der letzten drei Monate.
  • Einkommensteuerbescheide der letzten zwei Jahre.
  • Konto-und Depotauszüge für das Eigenkapital.
  • Exposé, Lageplan und Grundbuchauszüge der Wohnung, die Sie kaufen wollen.
  • Baubeschreibung
  • Grundbuchauszüge anderweitiger Immobilien, die Sie als Sicherheit zur Verfügung stellen wollen.

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Fazit

Diese 10 Insidertipps sind bares Geld wert und bringen Sie auf die sichere Seite.
Befolgen Sie diese und Ihre Finanzen entwickeln sich immer besser!

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